Mit einem symbolischen Spatenstich hat jetzt der Anbau an die Unterseeschule in der Radolfzeller Nordtstadt begonnen. In dem Gebäude, das bis zum Juli 2021 errichtet werden soll, werden die Ausbildungsmöglichkeiten der Kinder und Schüler an der Schule erweitert.

Schneller gewachsen als gedacht

Wie Geschäftsführer und Vorstand Alfons Krismann erklärte, ist die Schule in einer nicht erwartbaren Weise gewachsen. „Als wir in den Neubau vor dreieinhalb Jahren einzogen, konnten wir uns nicht vorstellen, dass der zweite Bauabschnitt so schnell realisiert werden muss“, sagte er anlässlich des Spatenstichs. Der Neubau, der zwischen dem Bestandsgebäude der Unterseeschule und der provisorischen Krippenerweiterung der Stadt Radolfzell entsteht, wird in Holzständerbauweise errichtet und bietet auf zwei Stockwerken 230 Quadratmetern Nutzfläche. Darin wird unter anderem eine neue Küche für Schüler Platz finden, aber auch ein Raum für die Eltern. Denn diese spielen in der Privatschule eine ganz besondere Rolle.

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Familien helfen beim Bau mit

Nur durch die tatkräftige und finanzielle Unterstützung der rund 60 Familien ist der 880.000 teure Anbau möglich geworden. Rund 350.000 Euro stammen aus Eigenmitteln der Schule, erklärte Alfons Krismann. Von großer Bedeutung wird der überdachte Bereich an dem Neubau sein, der Unterrichtseinheiten im Freien auch bei weniger idealen Bedingungen ermöglicht.

Lob von der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Monika Laule lobte das Konzept der Schule, das ihrer Meinung nach „den Bedarf der Eltern“ treffe, wie sie sagte: „Wir sind stolz darauf, dass es in Radolfzell das Angebot einer Privatschule gibt.“ Zudem stellte sie eine gute Zusammenarbeit der benachbarten städtischen Kinderkrippe und der Unterseeschule fest.

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