Ein ausgewachsener Ziegenbock hielt die Tierrettung in Markelfingen gute zwei Stunden in Atem. Per Notruf wurde laut Bericht der Polizei gegen 9.20 Uhr mitgeteilt, dass ein Ziegenbock im Bereich der Amriswiler Straße/Riedweg herumspringen würde. Das renitente Tier ließ sich jedoch weder von den Polizisten noch von Mitarbeitern der Tierrettung einfangen.

Bahngleise mussten gesperrt werden

Es sprang auf der Fahrbahn der K 6170 und bei den angrenzenden Bahngleisen sowie im Grünbereich hin und her. Auf dem Radweg mussten mehrere Passanten dem Tier ausweichen. Beim Eintreffen des Besitzers stieg das Tier gerade auf das Gleisbett der Bahnstrecke. Versuche, es von dort herunterzulocken, scheiterten. Die Bundespolizei veranlasste daraufhin die Sperrung der Gleise für etwa 15 Minuten, um den Bock sicher einfangen zu können. Schlussendlich konnte der Besitzer seinen Ziegenbock gegen 11.30 Uhr mit Futter anlocken und sicher zur Herde zurückführen.