Wochenlang produzierten Schüler am Berufsschulzentrum (BSZ) mit ihren Lehrern Geschenkartikel für einen guten Zweck. Nun luden sie zum traditionellen Weihnachtsbasar in das BSZ. Sie verköstigten die Gäste in einer Showküche, in einem Café und an Weihnachtsständen. Sie unterhielten die Besucher auf einer Showbühne oder verkauften ihre selbstproduzierten Weihnachtsartikel.

Weihnachtliche Deko, die wachsen muss

Angehende Gärtner stellten vor den Augen der Gäste 50 Adventskränze her und verkauften 228 Weihnachtssterne sowie 100 weitere Rittersterne und Christrosen. Gäste konnten einen Holzwürfel erwerben und ihn bei einem Rundgang in fünf verschiedenen Werkstätten bearbeiten lassen, aus dem dann sukzessive ein bepflanzbarer Kräuterwürfel entstand.

Parallel präsentierten sie Interessierten die vom BSZ angebotenen Schularten. Insgesamt wurden 1600 Schüler in Schichten eingeteilt – unterstützt von rund 140 Lehrern am BSZ. Sie bauten duzende Stände auf, produzierten und verkauften Geschenkartikel aus Holz, Metall, Textilien und Papier oder zeigten Werke in einer Kunstausstellung. Sie bedienten die Gäste oder unterhielten Kinder mit einem Hindernislauf.

Die Hauswirtschaft betrieb ein Cafe und produzierte 40 Linzer Torten, die bereits eine Stunde nach der Bazar-Eröffnung ausverkauft waren. Die Meisterinnen der Hauswirtschaft verkauften Keksmischungen, gebrannte Mandeln un hausgemachte Steinpilznudeln.

Weihnachtsbasar für hunderte Besucher

In der Showküche kreierten angehende Köche über 400 Probierportionen eines Mehrgänge-Menüs. Mit schulpflichtigen Jugendlichen buk Konditor Jürgen Wolf 150 ofenfrische Hefemänner, 300 Tüten Weihnachtsgebäck und 40 Christstollen. Schüler und Lehrer experimentierten mit Gästen in den Labors oder veranstalteten ein Quiz.

Sie zeigten CAD-Muster, gestalteten bunte Figuren, sogenannte Piñatas, die man mit Süßigkeiten füllen kann oder verkauften selbstgefertigte Stoffbeutel, die Besucher bemalen konnten. Im Friseursalon zeigten Auszubildende das Flechten und Einbringen von Locken und Strähnen ins Haar.

Das könnte Sie auch interessieren