Unter dem Motto "Lachen verbindet" fand im Rahmen eines deutschlandweiten Aktion auf dem Marktplatz eine Vorstellung der "Clowns in Medizin und Pflege" statt. Genauso wie in Städten wie Hamburg, Köln, München oder Hannover präsentieren die Akteure ihr Können in lustigen Improvisationen und Walkacts und zeigten, wie sie sonst in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für Freude sorgen. Besucher und Passanten waren herzlich eingeladen, ihren Lieblingsclown zu malen, sich über die Arbeit der Klinikclowns zu informieren und sie mit einer Spende zu unterstützen.

Klinikclowns spielen eine wichtige Rolle

Auch in Radolfzell und der näheren Umgebung spielen die Clowns in Kliniken und Pflegeeinrichtungen eine immer wichtigere Rolle. Bei regelmäßigen Terminen in den Einrichtungen sorgen die professionellen Clowns für die heilsamen Kräfte des Lachens. "Die meisten von den Menschen können wir so erreichen, auch oftmals solche, die vielleicht nicht so zugänglich sind", sagte Christine Schlederer vom Verein "Clowns in Medizin und Pflege". Mit der bundesweiten Aktion wollte man auf das eigene Wirken hinweisen. Gleichzeitig nahmen die zwölf verschiedenen Städte an einem Wettstreit teil. Es galt die längste Reihe von gemalten Clownsgesichtern zu generieren.

Viele gemalte Bilder an der Leine

In Radolfzell klappte das am Samstag sehr gut. Bereits eine Stunde nach Beginn der Aktion, war die Leine der aufgehängten Bilder rund 15 Meter lang. Im Dachverband "Clowns in Medizin und Pflege Deutschland sind insgesamt 16 gemeinnützige Klinikclowns-Vereine aus dem ganzen Bundesgebiet miteinander verbunden, die professionelle Clowns Woche für Woche "auf Visite" in Kinderkliniken entsenden. Die Besuche kommen sowohl Kindern, die nur kurze Zeit stationär aufgenommen werden, als auch schwerkranken Langzeitpatienten zugute. Außerdem besuchen die Clowns die Bewohner verschiedener Seniorenheime sowie schwerkranke Erwachsene und behinderte Menschen im regelmäßigen Turnus und bringen diesen ein heilsames Lachen. Insgesamt sind 225 Clowns im Dachverband organisiert und können über 15 000 Einsätze pro Jahr realisieren.