Hitzige Diskussion im Gemeinderat: Mit klaren und deutlichen Worten appellierte die Radolfzeller Schülerin Carolina Groß stellvertretend für die Fridays for Future-Bewegung für die Ausrufung des Klimanotstandes in Radolfzell. Die Lage sei ernst, aber nicht aussichtslos. „Nie war die Chance besser, die Welt zu retten“, versuchte sie Mut zu machen. Selten waren so viele Jugendliche im Gemeinderat, doch bei Weitem nicht alle, die sich für das Thema interessierten.

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Auch viele deutlich ältere Radolfzeller waren zu der Sitzung gekommen. Den Klimaschutz in den Fokus rücken, da waren sich Stadträte und Verwaltung einig. Doch mit dem Begriff „Klimanotstand“ hatten einige ihre Probleme. „Das Wort Notstand spaltet die Gesellschaft“, sagte Oberbürgermeister Martin Staab. Als Kompromiss beschloss man die Forderungen der Fridays for Future-Aktiven unter dem Titel „Klimakrise Radolfzell aktiv“.