Mit Preisen ausgezeichnet sind Gymnasiasten des Berufschulzentrum (BSZ) Radolfzell von der Bundesgartenschau in Heilbronn zurückgekehrt. Die Schüler des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums hatten am Wettbewerb „Agrarwissenschaftliche Gymnasien innovativ im Ländlichen Raum“ des Landes teilgenommen, schreibt das BSZ in einer Pressemitteilung.

Von Insektensterben bis Slow Food

Dabei konnten die Schüler Seminarkurs-Arbeiten in den Kategorien Agrarbiologie, Geschichte mit Gemeinschaftskunde und Wirtschaftslehre einreichen, die sich mit der Stärkung des ländlichen Raumes befassen.

Die Themen, mit denen sich die Gymnasiasten beschäftigte, reichte vom Insektensterben über die Erstellung von Konzeptionen für Nutztierpatenschaften und die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse bis hin zum Slow Food.

Sachpreise für „hohe Qualität“

Im Science Center der Experimenta mussten die Schüler ihre Arbeiten einer Jury präsentieren und in einem Kolloquium verteidigen. Dabei beindruckten die Schüler mit der „hohen Qualität ihrer Arbeiten“. Honoriert wurden diese als Gesamtleistung mit Sachpreisen.

Die Schüler können sich nun auf einer Besichtigung des Staatsweingutes in Meersburg, einen Besuch des Kompetenzzentrums Obstbau in Bavendorf und einen Ausflug zum Landmaschinenhersteller John Deere in Mannheim freuen – alles Ziele, die die Jugendlichen für die Zeit nach ihrem schriftlichen Abitur ins Auge gefasst haben.

Drei Arbeiten als herausragend bewertet

Als herausragende Leistungen wurden die Arbeiten von Tristan Auer (Gailingen), Rebecca Renner (Wahlwies) und Mira Hoschka (Stahringen) bewertet. Kultusministerin Susanne Eisenmann und Landwirtschaftsminister Peter Hauk zeigten sich bei der Preisverleihung sehr erfreut. Sie stellten die Bedeutung des Bildungsbereichs sowie die landwirtschaftliche Wertschöpfung als Pfeiler für eine Stärkung des ländlichen Raums heraus.