Am Freitag kamen etliche Radolfzeller und Menschen aus der näheren Umgebung in das Milchwerk, um Blut zu spenden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hielt im Großen Saal des Veranstaltungshauses den ersten von insgesamt vier Blutspendeterminen innerhalb eines Jahres ab. Die Narrennzunft der Narrizella Ratoldi hatte zudem alle Narren der Region aufgerufen, sich bei der Blutspende einzubringen.

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Zumindest bis zum Nachmittag war von einem Andrang der närrischen Blutspender noch nicht viel zu bemerken. Nur einige wenige hatten sich in ausliegende Listen eingetragen. Gleichwohl konstatierte Sebastian Lipinski, der als stellvertretender Leiter des Blutspendetermins vor Ort war, eine rege Teilnahme. „In der ersten Stunde haben sich bereits rund 100 Blutspender angemeldet“, stellte er fest. In der Regel werden bei derartigen Terminen rund 250 bis 300 Menschen jeweils ein halber Liter Blut abgenommen.

So läuft eine Blutabnahme

Das Prozedere ist immer gleich. Zunächst muss man sich anmelden und schriftlich ein paar Angaben zu der persönlichen Gesundheit beantworten. Anschließend wird jedem Spender eine Kleinstmenge Blut entnommen, um den Eisenwert des Blutes zu bestimmen. Im Anschluss folgt eine kurze Untersuchung durch einen Arzt, der auch die zuvor schriftlichen Angaben mit dem Spender durchgeht. An diesem Punkt wurde zum Beispiel Narrrizella-Mitglied Thomas Nöken vorsorglich aussortiert. „Ich hatte vor wenigen Tagen eine Zahn-OP, deshalb hat man mich sicherheitshalber nicht spenden lassen“, verriet er dem SÜDKURIER auf Nachfrage.

Möglichst viel Trinken

Die Blutspende fällt ohnehin nicht allen Menschen gleich leicht. „Ein paar Leute, die das nicht gut vertragen, sind eigentlich immer dabei“, ließ Sebastian Lipinski wissen. Als kleinen Tipp gab er an, möglichst viel zu Trinken. In jedem Fall waren alle Spender vor Ort bestens versorgt. Das DRK war am Freitag mit rund 25 Personen im Milchwerk aktiv. Alle, die den Blutspendevorgang absolviert hatten, durften anschließend auch noch kostenlos eine kleine Suppe oder ein belegtes Brötchen mit Kaffee zu sich nehmen.