Jahr für Jahr motiviert der Wettbewerb Jugend musiziert junge Musiker und Sänger zu besonderen Leistungen. Allein bei der diesjährigen Bundesausscheidung traten in Lübeck 2600 Sieger aus 160 Regional- und 16 Landeswettbewerben gegeneinander an. 16 Radolfzeller Jungmusiker überzeugten auf verschiedenen Ebenen der Wettbewerbe. Beim Entscheid auf Bundesebene erspielte sich Emma Rauch (Klarinette) den zweiten Platz. Das Duo Jana Morgenstern und Abigail Serebrjanskaja waren am Klavier und Violoncello drittplaziert. Die Werner und Erika Messmer-Stiftung schüttete in der Musikschule an die 16 Preisträger des Wettbewerbs Musikstipendien von insgesamt 3000 Euro aus.

"Wir sind mitten in einer musikalischen Intensivphase. Und die Preisträger tragen mit ihren tollen Ergebnissen erheblich dazu bei, dass die Musik so weit strahlt", ehrte Hans Heinrich Hartmann die Preisträger aus den Wettbewerben von Jugend musiziert: "Mit dem Galakonzert des Jugendblasorchesters, den Promenadenkonzerten, den musikalischen Gästen aus Australien und den fast täglich stattfindenden Vorspielen in der Musikschule erlebt Radolfzell derzeit ein musikalisches Hoch", so der Leiter der Musikschule. Hartmann dankte den Eltern und Lehrern für ihre engagierte Arbeit.

Ein Beispiel für den Stellenwert der Musik in Radolfzell

Bürgermeisterin Monika Laule zeigte sich bei der Übergabe der Stipendien der Messmer-Stiftung erfreut: Nicht ohne Grund habe sich der Gemeinderat dem Ziel verschrieben, Radolfzell als Musikstadt weiter zu entwickeln. Die 16 Preisträger zeigten, welchen Stellenwert die Musik in Radolfzell habe. Laule schätzte in ihrer Lobesrede Fleiß, Disziplin und Ausdauer sowie Konzentration und Begeisterung der Musikstipendiaten. Im Namen der Stadt sprach sie den Musikern einen herzlichen Glückwunsch aus.

Das Vorstandsmitglied der Werner und Erika Messmer-Stiftung, Karl Steidle, sprach den Musikern ein großes Kompliment für die Leistungen in den Wettbewerben aus. Mit den Stipendien denke die Stiftung in erster Linie an die jungen Künstler, aber auch an die Anstrengungen der Eltern.