Die Radolfzeller Sieger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ sind jetzt mit einem Musikschulstipendium durch die Werner und Erika Messmer-Stiftung ausgezeichnet worden. Im Mozartsaal der Musikschule wurden Felix Thum (Saxophon), Benedikt Kunz (Klavier), Jana Morgenstern (Violoncello) und Raphalel Schnick (Percussion) für ihre hervorragenden Leistungen geehrt.

„Eine optimale Investition“

Die Stiftung, die seit Jahren die Radolfzeller Musikschule finanziell unterstützt, sieht ihr Wirken im Erfolg der vier erfolgreichen Nachwuchsmusiker bestätigt: „Das ist eine Bestätigung für die optimale Investition“, sagte Petra Bialoncig aus dem Stiftungsvorstand. Gleichwohl erkannte sie die Hauptleistung bei den Musikern und ihren Lehrern: „Das ist mit viel Fleiß und Einsatz verbunden, der nicht ohne die Eltern und die Musiklehrer möglich ist.“

In der Musikschule ist man nicht nur sehr erfreut über den neuerlichen Erfolg – die Radolfzeller Musikschüler waren in diesem Jahr bei Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben erfolgreich –, sondern auch sehr stolz, wie der Leiter der Musikschule, Hans-Heinrich Hartmann wissen ließ. „Wir und die Stadt sind sehr stolz auf unsere Musikschüler“, sagte er. Gleichzeitig sieht er durch die Erfolge eine Entwicklung in Radolfzell dokumentiert: „Das passt wunderbar in die Entwicklung zur Musikstadt.“

Stolz auf die jungen Musiker

Der Stolz wird umso deutlicher, wenn man die Qualität der Konkurrenz beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert kennt: „Man ist verblüfft, welch ein musikalisches Niveau dort herrscht“, berichtete Hartmann. Der Bundeswettbewerb fand in diesem Jahr in Halle/Saale statt.

Die höchste Auszeichnung erhielt Raphael Schnick. Eine Kostprobe gab er auch im Mozartsaal am Marimbaphon und beeindruckte mit Leichtigkeit und Präzision, mit denen er die Schlegel führte. Ähnliches gilt für Saxophonist Felix Thum, Pianist Benedikt Kunz und Cellistin Jana Morgenstern, die auch bereits als erste Radolfzellerin an der Sommerakademie teilnehmen durfte.