Das klingt toll: Die Stadtbibliothek Radolfzell bietet einen Workshop an, in dem die jungen Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf und ihre Träume – zumindest virtuell – Realität werden lassen können, indem sie ein eigenes Spiel erstellen und dieses durch eine Virtual-Reality-Brille hautnah erleben. Dennoch drängt sich eine Frage auf: Hängen die Kinder nicht schon daheim oft genug vor PC oder Playstation? Müssen Kinder sich unbedingt auch noch während des Ferienprogramms mit Computerspielen beschäftigen?

Die Antwort lautet ja! Unsere Welt wird längt von Technik beherrscht, die Menschheit ist auf Digital-Kurs. Und das wird in den nächsten Jahren nur noch weiter zunehmen. Es ist daher wichtig, dass Kinder früh lernen, mit den neuen Möglichkeiten umzugehen und ein Verständnis für all das entwickeln, was hinter Smartphone-Bildschirmen und Virtual-Reality-Brillen steckt. In Schule und Arbeitswelt wird diese Kompetenz oftmals sogar vorausgesetzt. Im Rahmen eines Workshops haben die Teilnehmer zudem die Möglichkeit, in einer kontrollierten Umgebung auch auf die Gefahren eines übermäßigen Konsums hingewiesen zu werden. Das hören die Kinder zwar nicht gerne, muss aber sein.