Ein gekentertes Kanu und eine Person über Bord sind am Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr vor der Strandbadstraße gesichtet worden. Die DLRG ist daraufhin alarmiert worden und war sechs Minuten später bereits auf dem Wasser. Die Rettungskräfte aus Radolfzell, die zuerst an der gemeldeten Stelle waren, konnten jedoch kein Kanu und keine Person im Wasser ausfindig machen. Auch die eintreffende Wasserschutzpolizei habe niemanden entdecken können. Nach Rücksprache mit dem Anrufer wurde ein neuer Einsatzort vor dem Strandcafé angegeben. Dort konnte das DLRG-Boot aus Radolfzell das gekenterte Kanu sowie die Person finden, wohlauf aufnehmen und das Kanu abschleppen.

Weiterer Einsatz im Seebad

Kurze Zeit später wurde die DLRG erneut gebraucht. Ein etwa zehnjähriges Mädchen stürzte bei Wind und Wellengang auf dem Floß im Seebad und ihr Arm geriet zwischen Floß und Haltegriff. Laut Bericht der DLRG hatte sich das Mädchen den Arm geprellt oder gebrochen. Die DLRG brachte das Kind an Land, versorgte es und übergab es dem Krankenwagen, welcher es ins Krankenhaus brachte.