Hand in Hand – so könnte der Leitspruch der Mögginger Dorfgemeinschaft lauten. So fand die Andacht, die auf das Kirchenpatrozinium der Pfarrkirche St. Gallus einstimmte, unter dem Motto „Immer geht die Hand des anderen mit“ statt. Auch beim Gallusfest selbst, das traditionell am dritten Sonntag im Oktober gefeiert wird, geht es Hand in Hand, denn es wird gemeinsam von der katholischen Kirchengemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet.

Nach dem feierlichen Hochamt zu Ehren des heiligen Gallus in der Pfarrkirche, richtete die Feuerwehr im und um das Feuerwehrhaus das Herbst- und Schlachtfest aus. 1980 hat die Feuerwehrkameradschaft der Abteilung Möggingen in der ehemaligen Pfarrscheuer ein neues Zuhause gefunden und gestaltet seither den weltlichen Teil des Kirchenpatroziniums. Während die Kameraden zum Mittagessen Schlachtplatten servierten, luden die Feuerwehrfrauen zu Kaffee und Kuchen in das Floriansstüble.

Die Kameraden stellten nicht nur Informationen rund um das Thema Brandschutz vor, sondern demonstrierten auch Löschübungen. 28 Mitglieder sind in der Mögginger Abteilung aktiv, neue Mitglieder werden laut Abteilungskommandant Sebastian Daus aktiv gesucht. Teil der Kameradschaft ist auch die Jugendfeuerwehr. Bereits mit zehn Jahren können Kinder und Jugendliche Mitglied werden. Momentan hat die Gruppe sechs Mitglieder. Beim Gallusfest unterhielt sie die kleinsten Gäste an einem Maltisch. Zudem standen Fahrten mit dem Feuerwehrauto und Löschübungen auf dem Programm.

„Alle für Einen, Einer für Alle“ – das gilt nicht nur für die Kameraden der Feuerwehr, sondern auch für die Bürgerinitiative Zukunft Möggingen, welche derzeit die Weichen für eine Nachbarschaftshilfe stellt. An einem Stand gab es Informationen zum aktuellen Stand der Planungen.