1840 Lehrer müssten sich im Sommer arbeitslos melden. „Ein Umstand, der sprachlos macht. Eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer wie Baden-Württemberg muss weiterhin auch in der Bildung stark aufgestellt sein und dies ist nur mit Fachpersonal möglich“, kritisiert Keck die grün-schwarze Landesregierung. An der Grundschule Stahringen mit bilingualem Profil sprach er mit der Schulleiterin Petra Wieshoff. Die jährlichen Entlassungen im Sommer belasten Petra Wieshoff sehr.

Die Schweiz konkurriert als Arbeitgeber

Die Nähe zur Schweiz verschärfe hier die Situation ihrer Meinung nach zusätzlich. „Dass kompetente und so dringend benötigte Fachkräfte durch Ihre zwangsmäßige und dabei so unnötige Arbeitslosigkeit im Sommer quasi genötigt werden, ins nahe gelegene Ausland auszuweichen, sollte für die Landesregierung doch Anlass sein, um diese Regelung endlich in Angriff zu nehmen“, so Keck. Die FDP-Fraktion habe bereits beantragt, auf rund 100 neue Stellen in den Ministerien zu verzichten, um stattdessen einen Einstieg in die Abschaffung der Sommerferien-Arbeitslosigkeit zu schaffen. Dies habe die Regierungskoalition unmissverständlich abgelehnt.