Die französische Nachbarregion des Elsass ist bekanntlich reich an Sehenswürdigkeiten, geschichtsträchtigen Stätten und herrlichen Weingegenden. Der Deutsch-Französische Club (DFC) unternahm unter Leitung von Roland Messmer eine mehrtägige Reise in diese Region. Dabei wurden auch die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten besucht, wie die Hochkönigsburg, das Unterlindenmuseum in Colmar, der Hartmannsweiler Kopf und das riesige Automobilmuseum in Mulhouse.

Es gehört zu den elementaren Aufgaben des DFC, Kultur, Land und Leute des französischen Nachbarlandes kennenzulernen. Die farbenfoh mit bunten Blumen geschmückten Häuser in den Orten entlang der elsässischen Weinstraße machen den alemannischen Ursprung dieser Region unübersehbar.

Erster Höhepunkt der DFC-Reise war die weltberühmte Kapelle des französischen Stararchitekten Le Corbusier in Ronchamp. Vom Standquartier der Gruppe bei Mulhouse führte der Weg zum Hartmannsweiler Kopf, einer der größten Soldatenfriedhöfe aus dem ersten Weltkrieg. Über die "Route des Crêtes" ging es zum Grand Ballon, dem Großen Belchen des Elsass. Eindrucksvoll war der Besuch der Hochkönigsburg, die vom deutschen Kaiser Wilhelm nach Originalplänen wieder aufgebaut wurde und nun weithin sichtbar über der Region thront. Das Städtchen Riquewihr gilt als touristische Hauptsehenswürdigkit der Elsässer Weinstraße. Ein Muss war auch ein Besuch von Kaysersberg, dem Geburtsort von Albert Schweitzer. Im Rahmenprogramm durfte natürlich auch eine Wein- und eine Schnapsprobe nicht fehlen.

Bei einem Besuch von Colmar stand das Unterlindenmuseum mit dem berühmten Isenheimer Altar im Mittelpunkt. Auch die historische Bausubstanz und der romantische Winkel "Klein Venedig" beeindruckte alle Teilnehmer der Fahrt. Letztlich war das riesige Automobilmuseum der Sammlung Schlumpf in Mulhouse nicht nur für Kenner und Liebhaber von Oldtimern ein unvergessliches Erlebnis.