Haben Sie am Wochenende auch gefeiert? Schließlich war am vergangenen Samstag Weltmännertag und wann hat man schon mal Gelegenheit, dem starken Geschlecht seine Bewunderung auszudrücken? Am deutlich bekannteren Vatertag feiern Väter und welche, die es noch werden, indem sie mit einem Bollerwagen gefüllt mir Bier und Schnaps durch die Landschaft ziehen. Doch am Weltmännertag geht es um mehr, als darum sein Körpergewicht in Bier zu konsumieren. Dieser Tag soll Männer an ihre Gesundheit erinnern. Gesundheitsvorsorge wird von vielen Herren konsequent ignoriert. So etwas rächt sich früher oder später. Die im Schnitt sieben Jahre geringere Lebenserwartung, die Männer gegenüber Frauen haben, ist nur ein Beweis dafür.

Das Trauma sitzt tief

Jedoch schützt auch die beste Vorsorge nicht vor dem Endgegner der männlichen Spezies: Dem Männerschnupfen. Diese regelmäßig wiederkehrende Nahtoderfahrung lässt die gestandenen Männer zu weinerlichen Geschöpfen verkommen. Sie wimmern im Bademantel auf dem Sofa, verlangen nach Tee, Suppe, Aufmerksamkeit, Mitleid und vielleicht sogar nach Mutti. Dieses Trauma sitzt. Nach ihrer Genesung, die stets einem Wunder gleichkommt – sie sind dem Tod schließlich gerade noch einmal von der Schippe gesprungen – wollen sie nichts mehr mit Ärzten oder Medikamenten zu tun haben. Verständlich. Doch bedenkt, liebe Herren, wer sich um seine Gesundheit kümmert und zur Vorsorge geht, kann auch länger Vatertag feiern.

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