Der Besuch des Deutsch-Französischen Clubs (DFC) im Europäischen Parlament in Straßburg war mehr als eine politische Lehrstunde. Fast 50 Clubmitglieder nahmen die Gelegenheit wahr, bei dieser Busfahrt auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser elsässischen Stadt kennenzulernen.

Das Europäische Parlament ist das Forum für Demokratie und Debatte über den politischen Kurs der Europäischen Union. Sie gründet schließlich auf der faszinierenden Vorstellung von Freiheit, Stabilität und Wohlstand. Mit einer jahrzehntelangen Ära des Friedens in fast ganz Europa wurde durch die offenen Grenzen einer der ältestens Träume auf dem Kontinent wahr. Die Einführung des Euro als gemeinsame Währung erleichtert zudem vielen Menschen den regelmäßigen Besuch der meisten Länder. Zu den Bemühungen um die politische Stabilität hat der Deutsch-Französische Club in den über 50 Jahren seines Bestehens einen wertvollen Beitrag geleistet. Dazu zählt auch die Begründung und Pflege der Städtepartnerschaft mit Istres. Die Freundschaft beider eng befreundeter Länder wurde zur Basis eines freien und friedlichen Europas.

Der Besuch im Europaparlament fand unter dem Eindruck der momentanen Sicherheitslage mit der Gefahr terroristischer Anschläge unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Doch dafür hatten die Teilnehmer mehr als Verständnis. Eingeleitet wurde der Besuch im Europaparlament mit einem Dokumentarfilm über die Gründung und Entwicklung dieses Parlaments. Heute ist die Europäische Union (EU) eine Gemeinschaft von 28 Mitgliedsstaaten mit 751 Abgeordneten. Besonders der riesige Plenarsaal des Europaparlaments beeindruckte die Teilnehmer der Reise.

Auf dem Besuchsprogramm standen auch die touristischen Sehenswürdigkeiten der Stadt Straßburg, wie das ehemalige Gerberviertel Petite France oder das Münster und das Haus Kammerzell. Und nicht zu vergessen die kulinarischen Spezialitäten der elsässischen Küche.