Während in vielen Bereichen die Arbeit eingeschränkt fortgeführt wird oder sogar zum Erliegen gekommen ist, geht es andernorts unvermindert weiter. Das ist auch an der Brücke der Konstanzer Straße zu beobachten. Dort arbeiten Mitarbeiter einer Fachfirma daran, die Brücke vom alten Belag zu befreien. Auf Nachfrage bei der Stadt Radolfzell hat man von dort einen voraussichtlich planmäßigen Ablauf der Arbeiten in Aussicht gestellt: „Die Arbeiten an der Konstanzer Straße und Brücke kommen plangemäß voran. Der Bauzeitenplan hat nach wie vor Bestand“, heißt es aus der Pressestelle.

Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Umweg nehmen

Gleichzeitig schränkt man den Fortgang angesichts der sich ständig wechselnden Bedingungen durchaus ein: „Derzeit ist nicht absehbar, ob und inwieweit sich die Entwicklungen aufgrund des Coronavirus auf die Baumaßnahme auswirken“, heißt es in der Meldung weiter. Nutzer der Brücke (aktuell dürfen Fußgänger und Radfahrer den Bereich noch überqueren) müssen sich spätestens in wenigen Tagen eine Alternativroute suchen. „Die Brücke ist ab voraussichtlich 30. März auch für die Fußgänger und Radfahrer gesperrt“, lässt die Pressestelle wissen.

Notwendig wird die Sperrung durch die umfangreichen Sanierungen. Auf der Brücke wird derzeit mit Wasserhochdruck die Beschichtung vom Beton abgetragen. Anschließend wird die Übergangskonstruktion ausgebaut. Auch an der Rampe zur Brücke laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. Der Asphalt und die Randsteine werden entfernt. Anschließend müssen die Hauptwasserleitung durch die Stadtwerke Radolfzell und der Kanal für die Straßenentwässerung verlegt werden. „Die Fertigstellung der Arbeiten ist auch in Abhängigkeit der Witterung im Juni vorgesehen“, heißt es im Antwortschreiben der Pressestelle.

Am Ende sollen die Radwege breiter sein

Dann können sich vor allem Radfahrer auf deutlich bessere Bedingungen freuen. Im Gemeinderat hatte man ausführlich über eine neue Platzverteilung aller Verkehrsteilnehmer im Bereich der Brücke nachgedacht. Vorgesehen sind insbesondere breitere Radwege.