Dass die Wapo Bodensee in diesem Jahr 16 statt nur acht Folgen in der Region in und um Radolfzell dreht, das ist laut Stephan Grobe von der ausführenden Produktionsfirma, noch gar nicht sicher. "Wir stehen mit der ARD noch in Verhandlungen, die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen", so Grobe.

Auch sei in Möggingen oder in den anderen Gasthäusern, die in den vergangenen Jahren für die Unterbringung des Filmteams angemietet werden, noch keine Buchung eingegangen. Auch hier befinde man sich noch in der ersten Abstimmung. Fix sei noch nichts, sagt Stephan Grobe.

Besitzer plant Umzug

Der Besitzer des Mögginger Adlers, Matthias Sättele, hatte dieser Zeitung gegenüber angegeben, dass die Wapo ihren Aufenthalt am Bodensee intensivieren möchte. Das Dreh-Team werde mit mehr Personen anreisen und länger bleiben, so Sättele. Und weil der Betrieb der Dorfkneipe nicht so erfolgreich lief, wie anfänglich gedacht, habe Sättele entschieden, die nicht genutzten Räume über des Gastraumes zu seiner Privatwohnung umzufunktionieren. Dadurch muss die Wirtschaft Mögginger Adler schließen.

Noch ist alles offen

Im Gasthaus entstehen durch den Umzug allerdings neue Räume, die er für die Beherbergung des Wapo-Teams zur Verfügung stellen will. Ob die Wapo tatsächlich länger als gewöhnlich nach Möggingen kommt, das ist derzeit noch offen.

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