Die beruflichen Gymnasien an der Mettnau-Schule haben das Abitur ihres Abschlussjahrgangs gefeiert. 73 Absolventen erhielten im Rahmen einer Feier unter strengen Hygieneauflagen ihr Abiturzeugnis überreicht, so die Schule in einer Pressemitteilung.

Der Jahrgang erzielte demnach „hervorragende Ergebnisse“ und lag mit einem Schnitt von 2,2 über dem Landesdurchschnitt vom vergangenen Jahr (2,48). Neben etlichen Belobigungen und Preisen erhielten drei Schülerinnen dabei die Bestnote: In den Zeugnissen von Sabrina Spöri (SG2.1), Ines Jakob (SG2.2) und Carla Bickel (SG2G) steht jeweils ein Notendurchschnitt von 1,0. Zwei der Schüler verlassen die Mettnau-Schule mit Erlangen der Fachhochschulreife.

Die eigenen Stärken finden

Die schulischen Leistungen waren aber nicht das Einzige, was der scheidende Leiter der Mettnau-Schule, Wolfgang Gutmann, laut Mitteilung der Schule in seiner Rede an den Abschlussjahrgang hervorhob. Vielmehr gab er den Abiturienten mit auf den Weg, dass es wichtig sei, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und nicht voreilig Urteile zu fällen. Denn oft sei die Umgebung wichtig, damit das, was man könne, auch zum Vorschein komme.

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Er verglich den Blick auf Leistungen mit einem Pinguin, der an Land als Fehlkonstruktion daherkomme, aber im Wasser in Sachen Bewegungsleistung einem Wunder gleiche, und wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie in ihrem neuen Lebensabschnitt das Element finden mögen, das ihnen dabei helfe, ihre Stärken zum Vorschein zu bringen.

Dank an die Lehrkräfte

Die Abiturientin Venotha Sivakumar hielt stellvertretend für ihre bisherigen Mitschüler ebenfalls eine Rede bei der Abschlussfeier. Sie bedankte sich bei den Lehrern für die intensive Betreuung und Begleitung in Zeiten von Corona und betonte, dass die Schule unter Pandemie-Bedingungen ohne die Unterstützung von Familie, Freunden und Lehrkräften nur schwer zu bewältigen gewesen wäre.