Der Hirschen in Horn blickt auf eine lange Tradition zurück – seit 200 Jahren gibt es den Hotel- und Gastronomiebetrieb von Karl und Verena Amann. Der Familienbetrieb wird mit ihren Söhnen Sebastian und Martin sowie deren Ehefrauen Nina und Maria Amann geführt. Das 200-Jahr-Jubiläum wurde jetzt im weitläufigen Garten der Hotelanlage mit rund 250 Gästen gefeiert. Doch es gab an diesem Tag einen weiteren Grund zur Freude. Nach 16 Monate langer Bauzeit wurde auch ein zwölf Millionen Euro teurer Neubau eingeweiht und gesegnet. Am Festtag lobten Redner die Kombination aus langjähriger Erfahrung mehrerer Generationen mit der Herzlichkeit der Gastgeber und den Ansprüchen eines Hotelgastes der Gegenwart. Gäste von heute wollen eine Komplettversorgung sowohl von Gastronomie und Hotellerie wie auch im Wellness-Bereich. Mit dem neuen Haus Seeblick wurde dieser Anspruch herausragend verwirklicht.

Der Neubau Haus Seeblick

Hier verteilen sich über drei Etagen zwei sehr exklusive Wellness-Suiten, zwei Familien-Suiten mit zwei separaten Schlafzimmern sowie 17 Deluxe-Doppelzimmer mit Balkonen. Mit dem Neubau wurden gleichzeitig alle Zimmer und Suiten auf dem Hirschen-Refugium klimatisiert. Das Haus Seeblick deckt in mehreren Kategorien unterschiedliche Bedürfnisse eines erholsamen Wellness-Urlaubs ab. Die Familien-Suite Arenenberg bietet beispielsweise auf 60 Quadratmetern bis zu vier Personen zwei voneinander getrennte Schlafzimmer mit eigenem Bad und begehbarem Kleiderschrank und einen gemeinsamen Wohnraum mit Teeküche. Die neue Wellness-Suite Konstanz garantiert Entspannung pur mit außergewöhnlichen Extras für bis zu drei Personen. Mit ihrem Balkonblick auf den Seerhein samt Schweizer Seite und einem Blick auf die Fachwerkhäuser der romantischen Kirchgasse beherbergt die Wellness-Suite auf 75 Quadratmetern eine eigene Sauna, eine Whirlpool-Wanne sowie einen weiteren Hotpot im Freien auf einem zweiten Balkon und einen modern eingerichteten Wohnbereich mit eigener Teeküche. Die neue Wellness-Suite Bodensee mit gleicher Ausstattung bietet sogar einen 270-Grad-Blick über den See und 85 Quadratmeter Raum für die Erholung.

Der Infinity-Pool

Das Herzstück für den Wellness-Urlaub im Hirschen Horn ist das teilverglaste Schwimmbad im neuen Haus Seeblick mit herrlichem Blick auf eine intakte Natur im Landschaftsschutzgebiet am Bodensee. Der 30 Grad warme Infinity-Pool hat ein 27 Meter langes Schwimmbecken, von dem man 16 Meter weit im Freien schwimmen kann. Der Name ist Programm: Im Infinity-Pool bietet sich dem Gast ein endloser Blick auf die Schönheit des Bodensees und die Vulkanlandschaft des Hegaus. Der Pool öffnet morgens um sieben Uhr und lädt bereits vor dem Frühstück zu einem Schwimmgang ein. Für den Frühaufsteher gibt es dazu am Pool ein kleines Vital-Frühstück mit Snacks. Am Pool befinden sich auch eine verglaste Panorama-Sauna mit Seeblick und Ruheräume mit Weitblick über den See.

Die Wellness-Zonen

Der 1000 Quadratmeter große Wellness-Bereich im Hirschen-Refugium erstreckt sich mit Verbindungswegen über die drei Häuser Verena, Seeblick und die Villa Maria – teilweise unterirdisch und über drei Etagen hinweg. Die Wellness-Oase beherbergt die textilfreie finnische Sauna und die Bio-Sauna, eine Erlebnis-Dusche und ein Kneippbecken sowie die erweiterten Behandlungsräume für Einzel- oder Paarmassagen im Haus Maria. Die Ruhe-Inseln im Wellness-Bereich lassen den Stress des Alltags verfliegen. Und eine moderne Lounge mit prasselndem Kaminfeuer sorgt für Erholung und Entspannung. Die großzügig angelegten Räume sind von der Spa-Rezeption aus mit einer hölzernen Wendeltreppe sowie von den Suiten und Gästezimmern des Hauses Seeblick mit einem gläsernen Aufzug erreichbar.

Der unterirdisch angelegte Kraftraum für den Individualsport ist über eine weitere Wendeltreppe mit einem verglasten Fitnessraum im Garten verbunden. Dort eröffnet sich den Fitnessfreunden auf ihren Kardio-Geräten ein traumhafter Blick in den idyllischen Garten und auf den See.

Besondere Architektur

Mit dem Haus Seeblick ist dem Architekten Ingo Bucher-Beholz aus Horn ein besonderer Wurf gelungen. Er entwarf bereits das Haus Verena sowie das in der Nähe befindliche Boarding-House des Hirschen in Horn. Der Architekt kennt die sensible Umgebung auf dem Hirschen-Refugium mit den Altbeständen und die historische Atmosphäre der Kirchgasse. Subtil fügte der Architekt den neuen Baukörper in die Umgebung des alten Schulhauses (Villa Maria), der Kirche, des Pfarrhauses und der Pfarrscheune mit einer transparent wirkenden Fassade und luftig wirkendem Vorhang aus kraftvollen Holzprofilen ein. Die Fassade ist eine Verbindung von Elementen, die sich aus der Nachbarschaft ergeben, mit den Ansprüchen der Moderne; in ihr sind die geschützten Loggien der Gästezimmer integriert. Das Haus Seeblick wurde in seinem Grundriss betont offen und durchlässig entworfen und integriert auf mehreren Ebenen bereits bestehende Raumgefüge der Hirschen-Häuser.

Die Doppelzimmer und Suiten fangen die Weite der Natur am Bodensee ein. Das Material und die Farbgebung sämtlicher Innenräume orientieren sich an warmen Naturtönen der Bodenseelandschaft und stellen eine Balance zum kühl wirkenden Charme der transparenten Fassade her. Immer und überall erlebt man im Hotel die Weite und die Schönheit des Bodensees mit seiner Hegau-Vulkanlandschaft und spürt zugleich die Intimität des alten Dorfes durch dessen historische Kulisse. Auf diese Weise werden sich die Gäste in dem neuen Hotel sehr geborgen, behütet und gut aufgehoben fühlen, weiß der Architekt zu berichten.

Charlys Bar und die Unterseestube

Der Tresen der Charlys Bar im Haus Verena verdoppelte sich nach einem großzügigen Umbau. Zusätzlich wurde die gemütliche Bar mit einer Wein-Lounge erweitert. Charlys Bar ist nun ein Treffpunkt vor und nach dem Essen oder um in guter Gesellschaft den Abend ausklingen zu lassen. Die Bar trägt den Spitznamen des Seniorchefs und Hoteliers Karl Amann. Sie verbindet das pulsierende Gasthaus Hirschen mit dessen gutbürgerlicher Küche über die Sichtachse des Biergartens hinweg zum ruhigeren Hotelrestaurant mit leichtbekömmlicher mediterraner Küche. Das Bestandrestaurant des Hotel Hirschen – die Unterseestube – ist exklusiv für Hotelgäste und wurde mit einem Anbau erweitert. Im vergrößerten Restaurant können die Hotelgäste mit Halbpension ein Fünf-Gänge-Menü genießen.

Zur Geschichte des Hotels

Seit seiner ersten Erwähnung 1822 haben sieben Generationen den Hirschen in Horn bewirtschaftet. Dessen 200 Jahre andauernde und teils wechselhafte Geschichte lässt sich als eine Geschichte zweier Familien lesen, die letztlich durch die Hochzeit von Karl Amann und Verena Amann (geborene Bürgel) zu einer einzigen Familie verschmolzen. Denn 1920 verkauften die Vorfahren von Verena Amann das Gasthaus in Horn. Es gelangte 1922 in den Besitz von August Ruggli – einem Schweizer Fabrikarbeiter. Ruggli ist der Großvater von Karl Amann. Der Hirschen entwickelte sich zu einer Pension und erweiterte sich erstmals 1936 mit einem Gästehaus. Über Generationen hinweg entstand ein bedeutsamer Hotelbetrieb mit zwei Neubauten aus den Jahren 2012 und 2022, einem 1000 Quadratmeter großen Wellness-Bereich und einem 2019 eingeweihten Boarding-House in kurzer Laufweite vom Hotel. Insgesamt zählt der Hirschen 208 Betten. Inzwischen kümmern sich 140 Mitarbeitende um das Wohl der Gäste.