Der Kiel soll gebrochen sein

Ein historisches Segelboot ist im Einfahrtsbereich vor dem Yachthafen Radolfzell gesunken. Laut Bericht der Polizei sollen der 58-jähriger Bootseigner und seine Ehefrau mit ihrem über 100 Jahre alten Segelboot aus Holz am Freitagnachmittag auf dem Bodensee im Bereich vor Radolfzell gesegelt sein, als sie Wassereintritt bemerkten. Laut bisherigen Ermittlungen soll während dem Segeln in einer leichten Welle der Kiel des 1914 gebauten Bootes gebrochen sein. Das Wasser sei dann so schnell eingetreten, dass das historische Segelboot aus Holz nicht mehr in den nahe gelegenen Yachthafen von Radolfzell geschleppt werden konnte.

Segelboot liegt nun vor Radolfzell auf dem Seegrund

Die Bootseigner hätten noch wichtige Utensilien von Bord bringen und auf ein anderes Segelboot, welches ihnen zu Hilfe kam, umsteigen können. Das antike Boot mit 7,20 Metern Länge sank bis auf den Grund in 19 Meter Tiefe, wo es nun auf der Seite liegt. Das gesunkene Schiff stellt laut Polizeibericht weder für die Schifffahrt noch für die Umwelt eine Gefahr dar und soll zu einem späteren Zeitpunkt geborgen werden. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Ermittlungen des Wasserschutzpolizeipostens Reichenau dauern an.