Auf den gemeindeeigenen Grundstücken des Baugebiets „Eizen II“ sollen zwei Garagenblöcke entstehen, die auch als Lärmschutz dienen. Damit der Bau im ersten Quartal 2021 beginnen kann, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Ausschreibung der erforderlichen Erd-, Mauer- und Beton-, Zimmerer-, Blechner- und Putzarbeiten sowie die der Garagentore, Sektionaltore, Elektroinstallation und einer Zaunanlage beschlossen.

Bürgermeister Bernhard Volk sagte, bei der Elektroinstallation seien je Garage zwei Steckdosen sowie eine Leuchte mit zugehörigem Lichtschalter vorgesehen. Er schlug eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder und je Garagengebäude zwei abschließbare Außensteckdosen für die Nutzung durch Bauhof-Mitarbeiter vor.

Mietpreise stehen noch nicht fest

Es solle keinen besonderen Komfort in den einzelnen Garagen geben, damit darin keine Werkstätten entstünden. Die Garagen sollen vermietet beziehungsweise verpachtet werden. Über Mietpreise zu reden mache aber erst Sinn, wenn die Kosten der Garagen bekannt seien, so Bernhard Volk.

Roman Roth (FWV) fragte, ob ein Stromzähler für jede Einzelgarage vorgesehen sei. Er gehe eher von einer Pauschale aus, die auf die Mieter umzulegen sei, antwortete Bernhard Volk. Ob das Licht brennt, würden die Mitarbeiter des Bauhofs bemerken. Roth schlug dagegen einen Zeitschalter vor, der nach kurzer Zeit das Licht ausschaltet.

Weg für Photovoltaik-Anlage geebnet

Christine Leithe (FWV) und Fraktionskollege Harry Metzger hatten Fragen zum Dach. Es werde ein geneigtes Dach mit massiver Eindeckung geben, weil darauf später problemlos eine Photovoltaik-Anlage installiert werden könne, informierte Bürgermeister Bernhard Volk. Statik und Bauweise der Garagenblöcke ließen eine solche Anlage zu. Experten prüften gerade die Möglichkeit einer Installation bezüglich eventueller Einspeisungs- und Eigenverbrauchsmöglichkeiten.

Dazu wollte Christoph Joos (FWV) wissen, ob es dadurch möglich sein werde, Elektroautos an den normalen Steckdosen aufzuladen. Von Bernhard Volk gab es eine Absage: „Das ist grundsätzlich so nicht vorgesehen, weil wir im Zusammenhang mit der Einspeisung andere Nutzungen haben, beispielsweise die Dauernutzung in unseren Räumlichkeiten“, entgegnete der Bürgermeister.

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