In naher Zukunft erhellen in Orsingen-Nenzingen überall LED-Leuchten die Straßen. Eine Teilumrüstung fand bereits statt, nun sollen die restlichen 296 Natriumdampfleuchten folgen. Der Auftrag ging einstimmig an die Firma Maucher aus Eberhardzell, die mit knapp 139.000 Euro brutto das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.

Finanzierung ist gesichert

Fördermittel der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben wurden bewilligt und genügend Haushaltsmittel stehen bereit, sodass die Finanzierung gesichert ist. Harry Metzger (FWV) lobte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, die Gemeinde habe in Bezug auf den Haushaltsplanansatz gut gewirtschaftet. Dort waren 200.000 Euro für diesen Zweck veranschlagt worden.

Stefan Stemmer (CDU) fragte, ob man wisse, wie viel effizienter die LED-Lampen seien. Bürgermeister Bernhard Volk sagte dazu, die Gemeinde sei dabei, die Effizienz über eine Zeitreihe zu prüfen. Die Witterung bestimme maßgeblich, wann die Lampen durch einen Dämmerungsschalter aus- und eingeschaltet würden. Er glaube, die Ersparnis liege bei 30 Prozent, doch dies sei eine theoretische Angabe, die nicht anhand eines Jahres zu belegen sei.

Keine Bewegungsmelder vorgesehen

Ralph J. Schiel (FGL) fragte, ob es angedacht oder möglich sei, Bewegungsmelder mit den LEDs zu koppeln. Dadurch könnten die Lampen, wenn sie nicht gebraucht würden, sanft abdunkeln oder entsprechend bei Bedarf sanft erhellen.

Dies sehe die Ausschreibung nicht vor, so Volk. Man habe seinerzeit darüber diskutiert, die Idee aber verworfen, da die Einsparungen im Vergleich zur bisherigen Lösung vergleichsweise hoch seien und durch Bewegungsmelder mit keiner deutlich größeren Effizienz zu rechnen gewesen sei.

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Jetzt würden zunächst alle Lampen auf den Stand der ersten umgerüsteten Lampen gebracht. Die Gemeinde sei im Bereich von Energieverbräuchen immer dabei, zu überprüfen. „Nach Ablesungen, Vergleichen mit Vorjahren und zu Durchschnittsverbräuchen vergleichbarer Anlagen liegen wir nicht ganz so schlecht“, betonte der Bürgermeister abschließend.

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