Der Gemeinderat von Orsingen-Nenzingen hat über die Straßennamen im Neubaugebiet „Eizen II“ entschieden. Bereits im Baugebiet „Eizen I“ waren die Straßennamen mit Bezug auf Gewanne vergeben worden: Sie heißen „Im Veitswinkel“ und „Am Krebsbach„.

Beim Baugebiet „Eizen II“ war es ähnlich: Die Verwaltung schlug für die Straße zwischen Kirnberghalle und der Straße „Am Krebsbach„ die Bezeichnung Bannholzstraße vor. Die u-förmige Straße könne „Im Muggenried“ heißen. Gemeinderätin Antonie Schäuble (FWV) sagte, sie finde Gewann-Namen als Straßennamen schön: „So bleiben diese Namen länger erhalten.“ Auch Bürgermeister Bernhard Volk erklärte: „Die Bezüge passen ganz gut dahin.“

Ein einziger Name für das Gebiet?

Roland Riegger (CDU) hatte die Idee, das ganze Gebiet mit nur einem Straßennamen zu versehen, das sei in seinen Augen übersichtlicher und stifte weniger Verwirrung, weil die u-förmige Straße von der anderen weg- und wieder hinführe. Roman Roth und Cordula Buhl (beide FWV) gaben ihrem Kollegen recht, aber Bürgermeister Volk erklärte am Beispiel der Orsinger Höhenstraße, wie schwierig die Orientierung sei, wenn alle Bereiche gleich hießen: „Bisher haben wir jede abknickende Straße neu benannt.“

Harry Metzger (FWV) störte sich an einem der Straßennamen: „Im Muggenried wollte ich immer noch nicht wohnen. So ganz überzeugt bin ich von dem Namen nicht.“ Sabine Hins (FGL) hielt dagegen: „Ich finde ‚Im Muggenried‘ super.“ Für Nikolaus Langner (CDU) waren die Vorschläge in Ordnung, sodass der Bürgermeister nach den unterschiedlichen Stellungnahmen abstimmen ließ, wer für einen oder für zwei Straßennamen sei. Vier Gemeinderäte stimmten für einen Namen, neun dagegen.

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Im zweiten Durchgang stimmten bei zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen neun Gemeinderäte für die vorgeschlagenen Namen Bannholzstraße und „Im Muggenried“. Die entsprechenden Schilder werden nun beschafft und durch den Bauhof angebracht.