Der Bau von 17 Garagen für das Neubaugebiet „Eizen„, die gleichzeitig als Lärmschutz dienen sollen, löste eine kleine Diskussion in der jüngsten Gemeinderatssitzung aus. Es kam zudem eine Bürgerfrage wegen der von vielen ersehnten Bauplatz-Vergabe auf.

Anregung zur Bauweise

Sabine Hins (FGL) regte eine alternative Bauweise statt Massivbauweis für die Garagen an. Bürgermeister Bernhard Volk sagte, dass es zwar Überlegungen dazu gegeben habe, doch der statische Aufwand sei dann wegen der Photovoltaikanlage größer. Es gehe jetzt aber noch nicht um einen konkreten Bauauftrag, sondern nur den Grundsatzbeschluss für die Garagen.

Harry Metzger (FWV) warf ein, dass der Brandschutz nicht außer Acht gelassen werden dürfe, auch wenn eine Holzständerbauweise gut sei. Volk erklärte, dass die Garagen nicht nur aufgrund der Topographie mit Abstufungen geplant seien, sondern dass die Zwischenwände auch als Brandschutzwände fungieren würden.

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Volk erläuterte außerdem, dass zehn Großraumgaragen und sieben Autogaragen geplant seien. Der Bereich der Großraumgaragen solle umzäunt werden, „damit eine gewisse Ordnung gewährleistet wird“. Eine der Großraumgaragen könne später als Einhausung für einen Notunterkunft-Wohncontainer dienen.

Die Kostenschätzung

Die Kosten bei Massivbauweise liegen bei 460.000 Euro, die Photovoltaikanlage läge bei 40.000 Euro, die Einzäunung bei 20.000 Euro und die Asphaltierung der Garagenvorplätze bei 30.000 Euro. Der Rat beschloss die vorliegende Planung einstimmig.

Eine Orsingerin erkundigte sich später noch in der Bürgerfrageviertelstunde, ab wann die Garagen mietbar wären. Sie suche schon sehr lange nach einer abschließbaren Garage und befürchtete eine lange Warteliste.

Frage nach den Bauplätzen

Außerdem fragte eine Bürgerin nach dem Stand der Bauplatzvergabe für „Eizen„. Es gingen viele Gerüchte herum, sagte sie. Volk erklärte: „Wir sind kurz davor, entsprechende Entscheidungen zu treffen.“ Der Rat solle bald die Kriterien für die beschließen und dann solle die Vergabe stattfinden.