Der Name der Villa Klang ist kein normaler, sondern ein besonderes Spiel mit Buchstaben und Worten – Klang setzt sich aus Klaus und Angelika zusammen. Die Villa Klang war schon immer als Heimat und Treffpunkt für alle Generationen geplant, wo man sich austauschen oder etwas erschaffen kann oder auch einfach einmal nur sein darf.

Die Villa Klang war einmal eine Scheune. Klaus Muffler und Angelika Muffler-Mayer haben sie in liebevoller Kleinarbeit restauriert und zu einem besonderen Ort gemacht. Ihre Vornamen Klaus und Angelika gaben der Villa dann auch ihren Namen. Die Villa sieht sich als Begegnungs-, Bildungs- und Beratungseinrichtung für alle Generationen.

Schon von außen ist die Villa Klang einladend. Innen wurde die Scheune renoviert und bietet viele Möglichkeiten.
Schon von außen ist die Villa Klang einladend. Innen wurde die Scheune renoviert und bietet viele Möglichkeiten. | Bild: Susanne Schön

Angelika Muffler-Mayer ist ausgebildete Erzieherin. „Die Förderung von Kindern in spielerischem Rahmen liegt mir sehr am Herzen“, erklärt sie auf der Homepage. Bis 2018 bot sie als Selbstständige Ferienkurse und verschiedene Eltern-Kind-Gruppen in der Villa Klang an, die geprägt waren von gegenseitigem Lernen und Unterstützen, Entwicklung von Kreativität und Freude durch die gemeinsame Zeit.

Hier wird gebastelt und gewerkelt. Auch viele musische Angebote sind beliebt.
Hier wird gebastelt und gewerkelt. Auch viele musische Angebote sind beliebt. | Bild: Susanne Schön

Mit der Neueröffnung der Villa Klang als gemeinnützige Einrichtung wird das Angebot erweitert und allen Generationen die Möglichkeit gegeben, sich einzubringen.

Möglich wurde dies auch durch ihre Tochter Melanie Geiges, die nach der unermüdlichen Schaffung des Raumes und den ersten zehn Jahren als Villa Klang nun die bürokratischen Schritte vollzog, die solch ein Projekt als gemeinnützige Einrichtung erfordert.

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Somit ist ein solides Fundament für generationenübergreifende Angebote zur Stärkung des Zusammenhalts im Dorf gelegt. Wichtig ist es den beiden Frauen, dass hierzu keine Mitgliedschaft wie in einem Verein nötig ist.

Gemütliche Ecken laden zum Plaudern und Verweilen ein.
Gemütliche Ecken laden zum Plaudern und Verweilen ein. | Bild: Susanne Schön

Die Villa Klang soll das vorhandene Angebot ergänzen, je nach Bedürfnissen der Besucher und stetig angepasst. Angedacht sind zum Beispiel Basteltreffs, Treffen von Eltern mit Kindern, von allen Generationen oder Alleinerziehenden, aber auch Bildungsveranstaltungen, eine Taschengeldbörse, Vorträge oder Angebote von Bürgern wie Fahrradwerkstatt, Karten- und Spielnachmittage und -Abende und anderes mehr.

Allen wird die Möglichkeit gegeben mitzumachen, entweder ehrenamtlich als Kursleiterin oder Referentin oder als Besucher. Finanzieren soll sich die Villa Klang über Spenden, Sponsoren und Zuschüsse.

Bei der Renovierung der Scheune wurde vieles erhalten.
Bei der Renovierung der Scheune wurde vieles erhalten. | Bild: Susanne Schön

„Die Villa Klang ist eine gemeinnützige Einrichtung“, betont Melanie Geiges. Es ist ihr wichtig, dass eine Teilnahme an den Angeboten der Villa Klang unabhängig von der finanziellen Situation möglich ist.

Ihr Beruf als Sozialpädagogin war für Melanie Geiges schon immer auch eine Berufung. Nach dem Studium an der Berufsakademie mit dem Schwerpunkt Jugend-, Familien- und Sozialhilfe arbeitete sie zwölf Jahre im Sozialen Dienst eines Stadtjugendamtes und später eines Kreisjugendamtes. Danach war sie sechs Jahre lang als akademische Mitarbeiterin der Fakultät Sozialwesen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg tätig.

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