Die Rebberghalle in Nenzingen wurde 1988 eingeweiht. In der Mehrzweckhalle finden seither Schulsport, Vereinstraining und zahlreiche Veranstaltungen statt. Jetzt soll die Halle gründlich saniert werden. Bürgermeister Bernhard Volk erläuterte dem Gemeinderat die geplanten Arbeiten. Das Gremium beschloss einstimmig die Gesamtsanierung in den kommenden zwei Jahren.

Auf der Rückseite der Halle sieht man die große Glasfront, die unter anderem saniert werden soll.
Auf der Rückseite der Halle sieht man die große Glasfront, die unter anderem saniert werden soll. | Bild: Claudia Ladwig

Ein Teil der Arbeiten soll die energetische Verbesserung der Glasfassade mit Holzrahmen sein. Nötig sind auch der Austausch des defekten Hallenbodens mit Unterbau sowie der Austausch der Bodenhülsen und der dazugehörigen Sportgeräte, also Stangen für Volleyball und Reck. Außerdem sollen Küche, Foyer und WC-Anlagen erneuert werden. Ein Wandprallschutz kommt an die Stirnseite der Halle. Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes müssen erfüllt und die Blitzschutzanlage muss instand gesetzt werden.

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Nach der Kostenberechnung durch das Architekturbüro Stemmer, das auch die Sanierung der Kirnberghalle vor zwei Jahren fachplanerisch begleitet hatte, werden sich die Gesamtkosten auf rund 720.000 Euro brutto belaufen. Die Mittel sollten laut Bürgermeister Volk in der Investitionsplanung berücksichtigt werden. Er schlug vor, Fördermittel aus verschiedenen Förderprogrammen zu beantragen.

Ralph J. Schiel (FGL) fragte, wie der Energieausweis der Halle nach der Sanierung aussehen werde und welche Förderung möglich sei. Welche Qualität was haben werde, sei noch nicht im Detail besprochen, so Volk. Fachplanungen seien der nächste Schritt. Eine Förderung von etwa 40 Prozent sei möglich. Schiel hakte nach: „Was soll die Halle an Standards erfüllen?“ Der Bürgermeister antwortete, Ziel sei „eine Mehrzweckhalle für unsere Nutzung unter optimierten Voraussetzungen.“ Roland Riegger (CDU) fragte, ob es bei der Förderung nur um bauliche Maßnahmen gehe. Dies bestätigte Volk. Weil die Heizungsanlage defekt war, sei sie vorgezogen worden. Sie sei in einem Öko-Programm gefördert worden.