Das Volksradfahren des RMSV Nenzingen hat eine lange Tradition: Bereits zum 47. Mal lädt das Vorstandsteam zum genüsslichen Radeln ein. Am Sonntag, 29. Mai, stehen wieder zwei Strecken zur Auswahl. Die kleinere ist circa 16 Kilometer lang, die große etwa 30 Kilometer. Erstmals können auch die ganz Kleinen mitmachen. Für sie gibt es vor der Radlerhalle ein Laufradrennen. Es beginnt um 14 Uhr und jeder Teilnehmer erhält einen Preis.

Beate Reiser, Vorsitzende des RMSV, erzählt, dass auf der kurzen Radstrecke eine Bildersuchfahrt angeboten wird. „Für die Radler gibt es ein Blatt mit verschiedenen Bildern von markanten Bäumen, Schildern oder Häusern, an denen sie während der Fahrt vorbeikommen. Sie müssen die Bilder in der richtigen Reihenfolge beschriften.“ Das mache die Fahrt vor allem für Kinder spannend. Oft seien hier mehrere Familien zusammen unterwegs. Am Ende darf noch geschätzt werden, wie viele Bonbons sich in dem ausgestellten Glas befinden.

Es geht um den Spaß am Radfahren

Das Schöne beim Volksradeln sei, dass es nicht um Schnelligkeit gehe. „Wir wollen den Spaß am Radfahren vermitteln“, betont Beate Reiser. Auch für Zugezogene sei das Angebot toll: „Sie lernen dabei die nähere Umgebung kennen.“ Die Strecken werden jedes Jahr neu festgelegt. Sie sind ausgeschildert, sodass niemand Angst haben muss, sich zu verfahren.

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Die Anmeldung findet morgens an der Radlerhalle in Nenzingen statt. Gestartet wird auch bei nicht perfektem Wetter gegen ein kleines Startgeld zwischen 9 und 12.30 Uhr. An der Halle versorgen das Vorstandsteam sowie Eltern der Kunst- und Einradsportler die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Steak, Currywurst und Pommes. Auch am Kontrollposten in Eigeltingen werden Verpflegung und Getränke angeboten.

Die jüngsten und die ältesten Teilnehmer erhalten einen Pokal und einen Sachpreis. Der größten auswärtigen Gruppe winkt ein Pokal, während die größte einheimische Gruppe um den Wanderpokal kämpft. Die Siegerehrung findet etwa gegen 14.30 Uhr statt.