Seit mehr als 40 Jahren ist er Präsident des Narrenvereins Alet in Allensbach, hat zahlreiche Narrentreffen organisiert und ist tief verwurzelt in seinem Heimatort. Nur eines hat Ludwig Egenhofer, nach eigenen Worten ein einfacher Narrenmensch, nie angestrebt: höhere närrische Weihen. Damit ist in diesem Jahr Schluss, denn er hat auf Vorschlag der Loschore die höchste Auszeichnung erhalten, die der Fasnachtsmuseumsverein von Schloss Langenstein zu vergeben hat. Präsident Michael Fuchs und Vorsitzende Carola Schäpke haben Egenhofer gestern Abend auf Schloss Langenstein den Alefanzorden 2018 umgehängt. In der Verleihungsurkunde heißt es, der Orden werde "einem trickreichen Zünsler und Frotzler, einem Schlawiner und Schlitzohr, der listig seine Ziele verfolgt, einem Schalksnarren mit verschmitztem Humor, einem Schelm und Verseggelungskünstler" um den Hals gehängt. Weiter ist dort von einem "gut vernetzten Hans-Dampf in allen Gassen" und einem "Sternekoch in der Gerüchteküche" zu lesen.