Marius Zeiher ist das jüngste Mitglied im Gemeinderat von Orsingen-Nenzingen. Der 22-Jährige ist hier aufgewachsen und bezeichnet sich als heimatverbunden.

Für sein Studium im Fach Wirtschaftsingenieurwesen war er in Karlsruhe und sogar ein Semester lang in den USA, doch für ihn sei klar gewesen, dass er danach zurückkäme. Er arbeitet bei einem Automobilzulieferer in Donaueschingen.

Zeiher will Impulse setzen

Zeiher betont: „Mich interessiert alles, was im Ort vorgeht. Als Gremiumsmitglied weiß man sofort, was wann wo gemacht wird. Sonst kriegt man viele Sachen gar nicht mit.“ Dass er noch so jung ist, sieht er nicht als Problem an. Viele Menschen hätten ihm zur Wahl gratuliert und sich gefreut, dass nun auch die nächste Generation stärker vertreten ist.

Marius Zeiher hat sich vorgenommen, Impulse zu setzen, seine Ideen einzubringen und bei kritischen Themen seine eigene Meinung zu vertreten. Ihm gefällt, dass es keinen Fraktionszwang gibt und er nur seinem Gewissen verpflichtet ist.

Seit 2017 Mitglied der CDU

Die Politik begleitet Marius Zeiher schon seit seiner Kindheit, denn auch sein Vater war lange im Gemeinderat. 2016 trat er in die Junge Union ein, seit 2017 ist er in der CDU.

„Ich wusste schon damals, dass ich mich zur Kommunalwahl 2019 aufstellen lassen würde und bin aktiv auf Nikolaus Langner, den Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands, zugegangen.“ Dann habe er Langner in der Wahlvorbereitung unterstützt und sei inzwischen dessen Stellvertreter.

Aktiv in mehreren Vereinen

Er kennt sich im Vereinsleben gut aus, ist selbst aktiv im SV Orsingen-Nenzingen, im Musikverein und in der Katholischen Jugend und begleitet den Kirchenchor bei Auftritten am Klavier und an der Kirchenorgel. Die Vereinsvielfalt in der Gemeinde will er erhalten und fördern. Auch die Gewerbegebiete interessieren ihn.

Künftig kann er sich vorstellen, die Ratsunterlagen in digitaler Form zu erhalten und Behördengänge auch über das Internet abzuwickeln. „Wir sollten prüfen, wie man da fortschrittlicher agieren kann.“