Beim Fasnachtsauftakt in Nenzingen wurden in geheimer Wahl mit überwältigender Mehrheit Präsident Alois Seliger und Säckelmeisterin Myriam Weiß bestätigt. Außerdem wurden der stellvertretende Oberholzer Bernd Schacher, Oberjockel Timo Rieger, Kassenprüfer Stefan Schuhmacher sowie die Narreneltern Maren und Christoph Bold gewählt.

Festgelegt wurde auch das Motto für den großen Umzug am Fasnachtssonntag: „Brexit – andere Länder, andere Sitten“ gewann mit über der Hälfte der Stimmen gegen acht andere Vorschläge. Narrenbürgermeister Lothar Meinhardt gab die Termine der Moofanger Fasnacht bekannt. Los geht es am sechsten Januar mit dem Dreikönigsschoppen der Holzer. „Dieser ist weit über Nenzingen hinaus bekannt und beliebt“, freute sich Bürgermeister Bernhard Volk. Er lobte sowohl die Aktivitäten der Moofanger in vergangenen Jahr als auch die ungebrochen gute Zusammenarbeit von Verein und Gemeinde.

Viel Lob gab es für Myriam Weiß, die ihren ersten Kassenbericht vorlegte. Kassenprüfer Stefan Schuhmacher wusste: „Sie hatte keinen einfachen Start und trotzdem eine fehlerfreie Kassenführung vorgezeigt.“ Er freute sich, dass der Verein nun in ruhigerem Fahrwasser sei. Der vorgeschlagenen Entlastung kamen alle gerne nach. Auch bei dieser Versammlung gab es Fragen zur Abrechnung des Narrentreffens 2014, die bald völlig abgeschlossen werden soll.

Auch Schriftführerin Maren Bold bewährte sich bei ihrem ersten Bericht und gab einen Überblick über die Ereignisse in Verein, Vereinigung und jenseits der Fasnacht. Präsident Alois Seliger bedankte sich für die aktive Teilnahme aller an der Fasnacht und bat die Mitglieder sich für die Busfahrten zu den Narrentreffen anzumelden. „Busfahren ist das teuerste Hobby des Narrenvereins“, erkannte er und hoffte, dass sich mit den Anmeldungen Geld sparen ließe. Zudem versprach er, dass der Narrenrat wieder einen Wagen für den Sonntagsumzug bauen würde, wenn die Holzer aufräumen würden.