Kriminalhauptkommissarin Heidrun Angele vom Polizeipräsidium Konstanz Referat Prävention informierte beim jüngsten Treffen der Nenzinger Senioren über Tricks von Dieben und Betrügern. Sie begann ihren Vortrag mit den Gefahren, die an der Haustüre lauern können. So riet sie zu großer Vorsicht beim Öffnen der Tür. Das heißt, sich erst einmal zu vergewissern, wer da geklingelt hat. Zudem solle man nie die Türe offen oder Fremde ins Haus lassen. Außerdem warnte sie vor Haustürgeschäften. Manche Betrüger gäben sich als Handwerker aus und böten beispielsweise eine Dachsanierung oder eine Reinigung der Hoffläche an. "Unterschreiben und kaufen sie nichts", riet sie.

Vorsicht am Telefon

Ein weiterer Weg ins Haus sei das Telefon. Als Beispiel für dortige Gefahren nannte die Kriminalhauptkommissarin falsche Polizeibeamten, den Enkeltrick, Schockanrufe und Gewinnbenachrichtigungen. Sie gab den Tipp, man solle nicht zu schnell den Anruf annehmen und während des Telefonierens mit unbekannten Teilnehmern das Wort "Ja" vermeiden.

Sicher im Internet

Auch im Internet drohe Gefahr. Sie riet, keine Vorkasse zu leisten, unbekannten Mails vorsichtig zu behandeln und Internetbekanntschaften mit gehörigem Misstrauen zu reagieren. Weiter erwähnte sie, was jeder zum Schutz vor Einbrüchen tun kann und wie man Handtaschen und Geldbörsen in der Öffentlichkeit trägt. Dabei ging sie ausführlich auf das Thema Taschendiebstahl ein. Sie warnte vor Geldwechseltricks und mahnte zur Vorsicht am Geldautomaten. Wenn jemand einen Schlüsseldienst benötige, sollte er Dienste aus der Nähe beauftragen und die Kosten vorab abfragen.

Sollte doch etwas geschehen, solle man darüber sprechen und die Polizei rufen. "Haben sie keine Scheu. Der Täter ist der Schuldige, nicht sie", sagte sie. Es entspann sich im Anschluss ein angeregtes Gespräch, bei dem manche eigene Erfahrungen erzählte.