In Nenzingen gibt es den Kirchenchor und den Gesangsverein, bei beiden ist Lidia Gikal Chorleiterin. Während die Zukunft des Gesangvereins noch ungewiss ist, ist es dem Kirchenchor gelungen einen Schritt in die Zukunft zu machen. Peter Jonetzek ist nach Disharmonien mit der Dirigentin und einigen Chormitgliedern vom Vorsitz zurückgetreten. Er sprach deutlich seine Sicht der Lage an. In allen anderen Berichten wurde nicht darüber gesprochen.

Kein Abschied, den man sich wünscht

Bürgermeister Bernhard Volk wurde als Versammlungsleiter bestimmt. Als solcher sprach er beim Punkt Entlastung die Disharmonien an: "Die letzten Wochen waren schwierig, es kam zu Spannungen, die von außen schwer einzuschätzen sind." Er wünschte den Mitgliedern des Kirchenchors, dass man sich, nachdem man sich ausgesprochen habe, gemeinsam wieder zum "kleinen, feien Chor" werde, der man schon war. Auch Präses Pfarrer Dominik Rimmele erkannte, "das ist ein Abschied, den man sich nicht wünscht." Christen sollten miteinander auf dem Weg sein. Zudem betonte er, dass es richtig von Peter Jonetzek gewesen sei, ihn zu informieren. "Hätte ich früher etwas gewusst, wäre die Sache vielleicht anders gelaufen." Es sei sein Job, als Präses gerade in schwierigen Zeiten für den Chor da zu sein.

Konrad Martin ist neuer Vorsitzender

Neuer Vorsitzender ist Konrad Martin. Seine Stellvertreterin Gabriele Aleksandrowicz, Schriftführerin Bianca Bold, Kassiererin Lieselotte Mahlow, Beisitzerin Marianne Schlatterer und Cornelia Luff wurden bei der Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Dirigentin bleibt Lidia Gikal. Zudem konnte Pfarrer Rimmele Manfred Reichle für 40 Jahre sakralen Gesang vom Cäcilienverband auszeichnen.

Viele Facetten der Chorarbeit

Die 13 Mitglieder des Kirchenchor hatten 2018 13 Auftritte. Bürgermeister Volk hob die Anlässe, bei denen die beiden Kirchenchöre der Doppelgemeinde gemeinsam gesungen haben hervor. Dazu gehörte der Tag der Seelsorgeeinheit ebenso wie die Verabschiedung von Pfarrer Faulhammer und die Investitur von Pfarrer Rimmele.