Im Nenzinger Gewerbegebiet nahm die Feuerwehr am Samstagnachmittag einen Brand in einer Lagerhalle an. „Das habt ihr gut gemacht. Es war ein realistisches Objekt“, resümierte Edwin Henninger von der Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen. Bei seiner Übungskritik lobte er auch die optimale Fahrzeugaufstellung und die Mimen. Vor allem der junge Mann, der immer wieder ins Gebäude rennen wollte, um seinen Kollegen zu helfen, fand großen Anklang. Denn sonst liegen die Mimen oft nur da oder befolgen widerstandslos die Anweisungen der Feuerwehr und des DRKs. So sehe die Realität aber nicht aus.

Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Orsingen-Nenzingen hatten die besondere Aufgabe zu verhindern, dass ein Verletzter ins Gebäude rennt. Währenddessen liefen alle anderen Handlungen routinemäßig ab.
Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Orsingen-Nenzingen hatten die besondere Aufgabe zu verhindern, dass ein Verletzter ins Gebäude rennt. Während dessen liefen alle anderen Handlungen routinemäßig ab. | Bild: Susanne Schön

Der Kommandant Manuel Winter war mit der Leistung seiner Kameraden unter der Einsatzleitung seines Stellvertreters Matthias Menzer zufrieden. Rebecca Menzer dankte im Namen des DRK Steißlingen-Orsingen für die gemeinsame Übung und die gute Zusammenarbeit. Henninger befand, die Übung hätte lediglich durch den Einsatz einer Wärmebildkamera verbessert werden können und erntete dafür den Applaus der Feuerwehrangehörigen. Bürgermeister Bernhard Volk versprach darüber nachzudenken, da die Feuerwehr wahrscheinlich in eineinhalb Jahren ein neues Fahrzeug bekommt, auf dem standardmäßig eine Wärmebildkamera sein wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Angesprochen wurde auch die große Bürokratie mit der die Feuerwehren bei der Überwachung der Technik und der Ausbildung ihrer ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu kämpfen hat. Es werden beispielsweise Statistiken geführt, damit die Einsatzerfahrung nachgewiesen werden kann.