Wie sollen der Klosterplatz und die Ortsmitte von Öhningen künftig aussehen? Zwar kam ein Gremium aus Gemeinderäten und Fachpreisrichtern nun in einer Sondersitzung des Rates zu einem Ergebnis. Doch letztlich wurde die Entscheidung nach einem Beratungs- und Sitzungsmarathon vom Gemeinderat auf dessen nächste Zusammenkunft vertagt.

Anfang des Jahres hatte der Gemeinderat die Ausarbeitung eines Gesamtkonzepts für eine grüne Ortsmitte beschlossen. Er beauftragte vier Landschaftsplaner mit einem Ideenwettbewerb. Konkret ging es um die Gestaltung des Klosterplatzes. Zugleich sollten Ideen entwickelt werden, wie die Ortsmitte mit dem See optisch verknüpft werden könnte.

„Corona hat uns ausgebremst, aber nicht gestoppt“

Ein achtköpfiges Gremium erstellte eine Rangliste der eingereichten Vorschläge. Die endgültige Entscheidung für die Umsetzung soll in der kommenden Gemeinderatsitzung am Dienstag, 29. September, fallen.

„Corona hat uns zwar ausgebremst, aber nicht gestoppt“, eröffnete Bürgermeister Andreas Schmid die durch die Pandemie zeitverzögerte Vorstellung der von einem Gremium bewerteten Vorschläge in der Turn- und Festhalle von Öhningen.

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Vier Büros für Landschaftsplanung waren von der Gemeindeverwerwaltung eingeladen worden, stadtplanerische Lösungen für den Klosterplatz und eine grüne Mitte auszuarbeiten – wobei der Klosterplatz als Realisierungsprojekt ausgelobt war und die grüne Mitte Öhningens mit seinen Sportplätzen in Form einer Ideensammlung. Für den Klosterplatz wurden die Vorschläge differenziert ausgearbeitet, die Ideensammlung dahingehend, wie sich die grüne Mitte Öhningens gestalten könnte.

Die Jury-Vorsitzende Cornelia Bott stellte die Vorschläge in der Sondersitzung des Rats vor. Die Professorin an der Fakultät Umwelt, Gestaltung, Therapie der Hochschule Nürtingen erläuterte die Stärken und Schwächen jedes Projekts sowie die Vorstellungen der Landschaftsplaner. Das Gremium erstellte eine Rangliste, die den Gemeinderat bei seiner Entscheidung am 29. September unterstützen soll.

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