Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes Baden-Württemberg fließen in diesem Jahr Zuschüsse von insgesamt 155.440 Euro in den Wahlkreis Konstanz-Radolfzell. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Grünen-Abgeordneten Nese Erikli hervor, die betont: „Starke Ländliche Räume, besonders natürlich hier am Bodensee, liegen uns Grünen sehr am Herzen. Deshalb freue ich mich, dass mehrere Projekte in meinem Wahlkreis aus dem ELR-Programm bezuschusst werden.“ Konkret würden fünf Projekte zur Förderung der Innenraum-Entwicklung in Gaienhofen mit 114.910 Euro unterstützt. Es handele sich private Wohnbau-Modernisierungen im Ortskern.

Im Bereich der Grundversorgung werde ein Projekt im Öhninger Ortsteil Schienen gefördert. Es gehe zum einen um die Erweiterung des Genossenschaftsladen s‘Lädele in Schienen. Dieses Projekt werde mit 40.530 Euro gefördert. Landesweit habe die grün-geführte Landesregierung das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum für das Jahr 2021 noch einmal um zehn Millionen Euro aufgestockt – von 90 auf nunmehr 100,2 Millionen Euro. Es sei laut Erikli die bislang höchste Gesamtfördersumme des Programms. Insgesamt seien in diesem Jahr 1746 Projekte in 516 Gemeinden ausgewählt worden.

Stärkung der Ortskerne ist eines der Ziele

„Die Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern“, betont Nese Erikli. Gut die Hälfte der Mittel würde für die Innenentwicklung der Kommunen und das Schaffen von Wohnraum verausgabt. „Innen vor außen: So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken die Ortskerne“, erklärt Nese Erikli und verspricht: „Die erfolgreiche ökologische Neuausrichtung des Programms wird auch 2021 konsequent fortgesetzt.“

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist laut der Mitteilung das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Es sei aktuell auf Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet. Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden.