Eltern in Öhningen müssen künftig etwas mehr für die Kinderbetreuung bezahlen. Im diesjährigen Haushalt von Öhningen sind rund 1,3 Millionen Euro für die Betreuung von Kindern veranschlagt. Ohne Landeszuschüsse sollen Eltern rund 164.000 Euro aufbringen, also 12,3 Prozent der Gesamtkosten.

Wegen der Pandemie sollen die Gebühren nur gering angehoben werden

Grundsätzlich sehen die kommunalen Landesverbände und die Kirchen aber einen Deckungsgrad in Höhe von 20 Prozent durch die Eltern vor. Der Gemeinde- und Städtetag empfiehlt jedoch pandemiebedingt eine moderate Gebührenerhöhung um lediglich 1,9 Prozent für das Betreuungsjahr 2020/21. Dieser Empfehlung folgte der Gemeinderat und beschloss einstimmig eine neue Entgeltordnung für seine Kitas in Öhningen, Wangen und Schienen.

Je nach Kind gibt es unterschiedliche Gebühren

Die neuen Entgelte orientieren sich an der Anzahl der Kinder in den Familien, der Dauer der Betreuungszeit sowie an dem Standort der Kita. In Schienen werden 30 Stunden Betreuung pro Woche für Familien mit einem Kind in Höhe von 105 Euro angeboten.

Der Krippenplatz kostet 310 Euro monatlich. Haben Familien zwei Kinder unter 18 Jahren so kostet die Unterbringung im Kindergarten von Schienen 81 Euro und in dessen Krippe 230 Euro. Der Betrag reduziert sich bei Familien mit drei Kindern auf 54 Euro respektive 159 Euro in der Krippe.

In Öhningen und Wangen gibt es ein längeres Betreuungsangebot

Angebote der Kindergärten in Wangen und Öhningen umfassen eine Grundversorgung von 35 Stunden in der Woche und kosten 119 Euro (ein Kind), 92 Euro (zwei Kinder) sowie 61 Euro (drei Kinder). Die Kosten für deren Krippe belaufen sich je nach Anzahl der Kinder auf 352 Euro, 261 Euro und 177 Euro.

Das Angebot der Öhninger Kita ist breiter gefächert und bietet neben der Grund- auch eine Nachmittagsbetreuung an. Pro in Anspruch genommenen Nachmittag werden 36 Euro (ein Kind), 26 Euro (zwei Kinder) sowie 19 Euro (drei Kinder) berechnet. Der Kostensatz in der Betreuungszeit von sieben bis 14 Uhr beläuft sich zwischen 1,74 Euro und 3,40 Euro pro Stunde. Mit der geringen Erhöhung sollen Eltern nicht übermäßig belastet werden.

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