Öhningen Theatergruppe des Musikvereins Schienen: Noch ist das Lampenfieber weit weg

Die Theatergruppe des Musikvereins Schienen probt für die Aufführungen des Lustspiels "Die Rollator-Gang" am 15. und 16. Dezember.

In der Turn- und Festhalle herrscht am Probenabend der Theatergruppe des Musikvereins Schienen volle Konzentration. Bis zur Premiere am Freitag, 15. Dezember, müssen der Text sitzen und letzte Details verändert oder eingearbeitet werden. Man befindet sich mitten in der heißen Phase. Dabei hat die Vorarbeit von Regisseur Gerhard Wiedenbach schon im letzten Jahr begonnen. "Es muss das richtige Stück sein. Wir müssen ein passendes Bühnenbild dafür haben und als wichtigster Punkt: Das Stück muss zu unseren Schauspielern passen. Das ist dann schon die halbe Miete", sagt der Regisseur. Mit der kriminalistisch angehauchten Komödie "Die Rollator-Gang" von Ulla Kling scheint dies erneut gelungen zu sein. Mehr will Wiedenbach aber noch nicht verraten.

"Wir spielen jetzt den dritten Akt, komplett", lautet seine Anweisung. Von nun an achtet Vollblutregisseur Wiedenbach auf jede Kleinigkeit. Man spürt, hier ist er in seinem Element. Viele Jahre hat er selber auf der Bühne gestanden und mit Begeisterung seine Rollen gespielt. Er weiß genau, wie er seinen Erfahrungsschatz an die Schauspieler weitergibt: mit ganz viel Humor. Das kommt bei den Darstellern gut an. Sowohl die alten Hasen wie auch die Neuen haben Spaß und Spielwitz entwickelt.

Anna Faisst steht das erste Mal auf der Bühne und hat mit 197 Einsätzen gleich die umfangreichste Rolle. Sie stellt für sich fest: "Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich." Sie könne hier in der Theatergruppe des Musikvereins Schienen viel lernen. Julian Dietrich ist ebenfalls neu dabei. Von Aufgeregtheit oder Lampenfieber jedoch keine Spur. "Das macht hier großen Spaß. Ich habe ja auch schon in der Fasnacht auf der Bühne gestanden." Doch einen Unterschied sieht der Jungdarsteller schon: "Angst habe ich eigentlich nur davor, dass ich mal in meinem Text nicht weiter weiß", schildert Dietrich seine Befürchtung. Aber da könne er sich ja auf die Souffleuse verlassen.

Am 15. und 16. Dezember können die Besucher sich selber ein Bild von der Arbeit der Theatergruppe machen. Beginn der Aufführungen ist jeweils um 20 Uhr, die Festhalle wird ab 19 Uhr geöffnet.

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