Bei der 13. Auflage des Schienerberglaufes am Sonntag, 24. Juni, dürfen sich die Teilnehmer und Besucher über echte Neuerungen freuen. Erstmals wird der Lauf an einem Sonntag stattfinden. Bisher waren die Läufer immer am ersten Wochenende im Juli in den Nachmittagsstunden auf die verschiedenen Strecken über den Schienerberg gestartet.

Terminlich kollidierte dieser Termin regelmäßig mit der Bohlinger Wallfahrt, die ebenfalls traditionell am ersten Sonntag im Juli stattfindet. So waren viele Helfer im Dorf an beiden Tagen dieses Wochenendes im Einsatz. Um die Helfer etwas zu entlasten, wurde der aktuelle Schienerberglauf nun praktisch eine Woche vorverlegt.

Bitte keine Hitzeschlachten mehr

Ebenfalls neu ist die Startzeit. Erstmals wird im Vormittag um elf Uhr mit den Hauptläufen über die Distanzen 20 und 9 Kilometer gestartet. Damit kamen die Organisatoren dem Wunsch vieler Sportler nach, die sich eine frühere Startzeit gewünscht hatten. Hauptgrund dürften die Temperaturen während der Läufe der vergangenen Jahre gewesen sein.

Bild: Otto Kasper

Clemens Fleischmann, der als Inhaber des Randegger Mineralwassers auch als einer der Hauptsponsoren auftritt, kann sich aus eigener Erfahrung an echte Hitzeschlachten erinnern: "Vor drei Jahren sind wir bei 37 Grad gestartet. Das war wirklich anstrengend", erklärte er jetzt bei einem Pressertermin der Organisatoren am Lädele in Schienen.

Erlös geht ans Lädele

Das genossenschaftlich geführte Geschäft im ehemaligen Milchhäuschen von Schienen ist weiter der Hauptgrund der Veranstaltung. "Ohne den Schhienerberglauf gäbe es das Lädele vermutlich nicht mehr", gibt Andrea Kasper aus dem Vorstand zu bedenken.

Denn der Erlös des Laufes wird in den wirtschaftlichen Betrieb des Lädele gesteckt, das weiterhin von einer großen Anzahl der Bürger von Schienen als Verbrauchergemeinschaft unterstützt wird. Gleichwohl kämpft das Lädele jedes Jahr ums Überleben. Im vergangenen Geschäftsjahr musste man sogar erstmals rote Zahlen schreiben, wie Kasper berichtet.

Auch der Kuchen darf nicht fehlen

Unabhängig davon erfreut sich der Schienerberglauf nach wie vor einer großen Beliebtheit bei Sportlern und Besuchern: "Hier geht es etwas anders zu, als bei anderen Sportveranstaltungen", erklärt Andrea Kasper. Dazu tragen die schönen Rahmenbedingungen bei. Es soll wieder leckere Speisen geben, und Bürger wollen wieder mit selbst gemachten Kuchen verwöhnen.

Organisatoren hoffen auf noch mehr Besucher

Mit der Verlegung des Laufes auf einen Sonntag erhoffen sich die Organsiatoren zudem einen noch größeren Zuspruch. "So haben die Läufer die Möglichkeit ihre Familienmitglieder mitzubringen", sagt Andrea Kasper.

Die Verkostung und Stimmung auf dem Festplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte "ist optimal für einen gemütlichen Familientag". Eine Live-Band sorgt für Unterhaltung, wenn Läufer auf der Strecke sind und sich danach gemütlich auf dem Festplatz ausruhen.

Die Strecken sind übrigens unverändert. Sie sind mit gelben Wegweisern (deutsches Gebiet) und weißen (schweizerisches Gebiet) gekennzeichnet. Die schnellsten Läufer erhalten wieder Geschenke. Alle Teilnehmer nehmen an der Verlosung teil, bei der es Preise wie ein Wochenende auf der Höri für zwei Personen zu gewinnen gibt.