Die Schwackenreuter Seenplatte ist in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer vielfältigen Flora und Fauna ein immer beliebteres Ausflugsziel für Tagestouristen wie auch Menschen aus der nahen Region rund um Mühlingen geworden. Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Dorothea Wehinger, traf sich unlängst hier mit einer kleinen Abordnung des Vorstands des Angelsportvereins Schwackenreuter Seen. Die Angler gehen dort nicht nur ihrem Hobby nach, sondern sorgen auch für die Sauberkeit an den Seen – zum Beispiel durch wöchentliche Mülldienste.

Hier geht es lang: Ein Hinweisschild, das den Weg zu den Schwackenreuter Seen weist.s
Hier geht es lang: Ein Hinweisschild, das den Weg zu den Schwackenreuter Seen weist.s | Bild: Sandra Häusler

Ärger über rücksichtslose Besucher

„Würde es nicht den Wildtieren zum Verhängnis werden, sollte man auch mal etwas liegen lassen. Um den Besuchern zu zeigen, was denn die Treffen von Menschen am Kiesstrand von See 7, der ja gar nicht der eigentliche Badesee ist, so an Unrat hervorbringen“, sagte Erich Aicheler, der beim Rundgang am nebenliegenden Badesee auf die kleinen illegalen Feuerstellen hinwies.

Das könnte Sie auch interessieren

Schutz für den Biber

Auch Thorsten Bezikofer als Vereinsvorsitzender kennt die Probleme nur zu gut. Die Vereinsmitglieder dürfen einen Bruchteil des Sees befischen, und auch das Gelände nur an gewissen Stellen betreten, wogegen sich Besucher den Weg rund um die Seen bahnen. „Den Touristen ist es egal, ob sie dem Biber quasi durch die Wohnung laufen“, sagte Bezikofer.

Traumhaft – Seerosen bei den Schwackenreuter Seen.
Traumhaft – Seerosen bei den Schwackenreuter Seen. | Bild: Sandra Häusler

Und Sicherheit für Passanten

Der Angelsportverein schützte bisher in Absprache mit den Naturschutzbehörden auch den ein oder anderen Baum, damit ihn der Biber nicht fällt. Viele kleinere, an denen er nagen darf, seien vorhanden. Sollte er sich jedoch wieder einmal einen stärkeren Stamm aussuchen, sorgen die Angler in Absprache mit Naturschutzvertretern für die Sicherheit. Denn: Passanten dürften etwa durch fallendes Gehölz nicht verletzt werden. Bisher habe dies gut funktioniert. Seit einem Wechsel bei Zuständigen für den Naturschutz sei die Kommunikation schwierig geworden, erklärten die Angler. Man wünsche sich hier wieder eine Zusammenarbeit. Dorothea Wehinger versprach, sich hierfür einzusetzen.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €