Einmal mehr war der Bebauungsplan „Kieswerk Bahnhof Schwackenreute“ auf der Tagesordnung des Mühlinger Gemeinderates, wo die Bauschutt-Recyclinganlage entstehen soll. In der jüngsten Sitzung ging es um die zweite Änderung, welche im Rahmen des Verfahrens erneut zur Abwägung der Stellungnahmen und zu einem möglichen Satzungsbeschluss dem Rat vorgelegt wurde. Insgesamt waren es zwei Stellungnahmen, die zum Vorhaben eingereicht worden waren. Auch dieses Mal wurden die entsprechenden Themenfelder durch die entsprechenden Sachverständigen ihres Fachbereichs präsentiert.

„Es hat sich am Planwerk nichts verändert“

So verlas der beauftragte Fachplaner Dirk Langenbach die jeweiligen Einwände eines rund 500 Meter Luftlinie entfernt wohnenden Hausbesitzers. „Es hat sich am Planwerk nichts verändert“, so der Hinweis zu Beginn an die Räte, die dann gut 20 Minuten lang die Bedenken vorgelesen bekamen. Auch die Einwände der Naturschutzinitiative Quirnbach/Westerwald, welche sich gegen das Projekt ausspricht, wurden vorgebracht. Zum Abschluss wurde festgestellt, dass alle Änderungen eingearbeitet seien.

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Zum Durchführungsvertrag bezog dann nachfolgend Achim Huppertz von der Geiger Gruppe Stellung zu allen Fragen. Gemeinderat Christoph Auer sprach deutlich an, dass aus seiner Sicht neben der Ertüchtigung der Straße zur Anlage auch der Verkauf eines Stücks des sogenannten Deponieweges gesichert sein müsse. Dieser diene derzeit für den Werksverkehr des Kieswerks als Umfahrung des Dorfes Zoznegg und befindet sich im Besitz der Firma Lämmle.

Vier Gegenstimmen beim Beschluss

Achim Huppertz und der ebenfalls anwesende Inhaber des Unternehmens, Stefan Lämmle, sicherten in diesem Zusammenhang zu, alle angebotenen Vereinbarungen, welche man im Vorfeld besprochen habe, einzugehen. Jedenfalls dann, wenn die Genehmigung für den Betrieb der Anlage erreicht sei. Der Gemeinderat stimmte schließlich dem Satzungsbeschluss bei vier Gegenstimmen zu.

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