Die Einwohner in Mühlingen und die Verwaltung beschäftigen sich seit Langem mit dem Thema schnelles Internet. In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es erneut darum. Bürgermeister Thorsten Scigliano informierte ausführlich über die Probleme und auch eine durch ihn einberufene Besprechung, bei welcher klare Absprachen zwischen den Akteuren stattgefunden hätten. Dies betreffe beispielsweise auch die Ausführung von neuen Hausanschlüssen.

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Hier gebe es künftig die Möglichkeit, durch die Bezahlung einer Pauschale in Höhe von 50 Euro plus Mehrwertsteuer bei unbefestigtem und 100 Euro plus Mehrwertsteuer bei befestigtem Grund je Meter zu bezahlen. Dann werde der Anschluss durch die in der jeweiligen Straße tätige Firma fachgerecht erstellt. „Es gab einfach zu viele Probleme – damit soll nun Schluss sein“, sagte Thorsten Scigliano.

Hausbesitzer waren von Anfang an interessiert

Und so sieht die Vorgeschichte aus: Viele Hauseigentümer hatten bereits für die Planungen zum gemeindeeigenen Breitbandnetz vor einigen Jahren ihr Interesse bekundet. Nachdem die Gemeinde Mühlingen dann mit der Nachbargemeinde Eigeltingen eine gemeinsame Planung ausgearbeitet hatte und die Zuschüsse zugesichert waren, galt es dann im zeitlich vorgeschriebenen Rahmen weitere Schritte zu tun. Der Ausbau wurde ausgeschrieben, und schließlich wurden dann die ersten Aufträge vergeben und ausgeführt.

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Grundsätzlich war man als Kommune stolz und zufrieden gewesen, diesen Meilenstein gesetzt zu haben. Es gab den Synergieeffekt, gleichzeitig auch ein Versorgungsnetz mit Gas durch die Ortsteile zu ziehen. Doch später begannen die Probleme: Der Wechsel des Planungsbüros, personelle Probleme bei selbigem und eine unzulängliche Dokumentation des verlegten Leerrohrnetzes sowie aller Anschlüsse sorgte für viele zusätzliche Such- und Korrekturarbeiten, welche nicht selten enorme Mehrkosten nach sich ziehen.