Manfred Jüppner, Bürgermeister von Mühlingen, war sichtlich überrascht, als zum Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung sein erster Stellvertreter Peter Kible das Wort ergriff und ihn zu einer, wie er es ankündigte, ganz besonderen Ehrung bat. Jüppner blicke nun zurück auf eine beachtliche Dienstzeit von 50 Jahren im öffentlichen Dienst, erklärte Kible.

Mit 16 Jahren habe Jüppner am 1. August 1969 seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreis Stockach begonnen. Nach seiner Lehrzeit ging es dann noch von Oktober 1972 bis im Dezember 1973 zur Bundeswehr, wie Kible bemerkte. Hieran erinnerte sich Jüppner nur zu gut, denn er bemerkte, er habe in Stetten am kalten Markt im wahrsten Sinne des Wortes für ein Jahr und drei Monate gedient.

Er begann als einer der jüngsten Bürgermeister des Landes

Am 1. September 1974 begann er als Dienstanfänger beim Landratsamt in Stockach bis August 1975. Danach galt er dann als Inspektorenanwärter und trat in den Dienst des Landes Baden-Württemberg, wie Kible verlas. Am 1. Dezember 1979 habe er dann mit dem Regierungsinspektor auch diese Etappe seiner weiteren Ausbildung abgeschlossen und den Dienst als solchen angetreten.

Mit seiner Entscheidung zur Kandidatur 1983 um den Posten des Bürgermeisters in der Gemeinde Mühlingen und seiner Wahl wurde er im Alter von 30 Jahren als einer der jüngsten Bürgermeister im Land vereidigt.

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Neben der einmaligen Zahlung von 500 Euro gemäß der sogenannten Jubiläumsgaben-Verordnung des Landes gebe es auch eine Urkunde in Dank und Anerkennung für die treu geleisteten Dienste, welche Kible dann überreichte.

Seitens der Gemeinde gab es zu diesem besonderen Jubiläum neben einem Weinpräsent auch einen kleinen Präsentkorb, den Kible unter Applaus seiner Gemeinderatskollegen und der anwesenden Zuhörer an Jüppner überreichte.

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