Laut ersten Informationen der Feuerwehr kam die Alarmierung um 10.53 Uhr. Es hieß, ein Auto in einer Garage brenne und das Wohnhaus sei verraucht.

Wie die Polizei mitteilt, hatte die Fahrerin beim Abstellen des Fahrzeugs bemerkt, dass darunter Flammen hervorschlugen. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, hätten die die Frau und ihr Ehemann erfolglos versucht, den Brand mit Wasser aus einem Gartenschlauch zu bekämpfen.

Die starke Rauchentwicklung war weithin zu sehen. Die Feuerwehr habe sie auf der Anfahrt bereits bei den Geigeshöfen gesehen, erzählte ein Feuerwehrmitglied vor Ort. Der Rauch habe wohl aufgrund von Dingen wie Gummidichtungen und Öl im Fahrzeug so stark entwickelt. Der Rauch sei zudem gebündelt durch das Garagentor hinaus gezogen.

Von links: Uwe Hartmann (stellvertretender Kreisbrandmeister), Markus Riffler (Kommandant der Feuerwehr Mühlingen) und Thorsten Scigliano (Bürgermeister von Mühlingen)
Von links: Uwe Hartmann (stellvertretender Kreisbrandmeister), Markus Riffler (Kommandant der Feuerwehr Mühlingen) und Thorsten Scigliano (Bürgermeister von Mühlingen) | Bild: Doris Eichkorn

Alle Mühlinger Abteilungen waren vor Ort, um im schlimmsten Fall schnell eingreifen zu können. Denn, so die Feuerwehr, der Brand hätte dramatischere Folgen haben können.

Das könnte Sie auch interessieren

Da die Garage direkt an das Haus angebaut ist und auch eine Maschinenhalle mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu dem Gebäudekomplex gehört, habe eine Gefahr bestanden, dass die Flammen hätten übergreifen können, so der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Hartmann, der ebenfalls vor Ort war. Doch die solide Bauweise der Mauern habe dazu beigetragen, dass es keine Ausbreitung gab.

Video: Doris Eichkorn

Im Rahmen der Löscharbeiten holten die Feuerwehrleute das Fahrzeug mit Hilfe eines Anwohners, der einen Traktor fuhr, aus der Garage.

Das ausgebrannte Auto im Hof
Das ausgebrannte Auto im Hof | Bild: Doris Eichkorn

Der Rettungsdienst wurde alarmiert, da dies bei einem Gebäudebrand innerorts immer automatisch getan werde. Doch der Rettungswagen konnte wieder abbestellt werden. Die Bewohner hatten das Haus verlassen können, als sie den Brand in der Garage bemerkt hatten.

Die Polizei schätzt den Schaden, der am Auto und an der Garage entstand, auf rund 15.000 Euro.