Die Wasserversorgung der Geigeshöfe bei Zoznegg war Thema in der jüngsten Ratssitzung. Grund hierfür, war der im vergangenen Sommer stark abgesunkene Wasserstand im Tiefbrunnen Geigeshöfe. In der Folge entstand für die Anwohner der Eindruck bei der Entnahme von Trinkwasser an ihren Hähnen, dass das Wasser getrübt sei und vielleicht die Qualität nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen könnten.

Bürgermeister Manfred Jüppner erläuterte die Vermutungen, die ihm seitens der Stadtwerke Stockach, welche die Betreuung des gemeindlichen Wassernetztes inne haben, genannt wurden: Die extrem lange andauernde Trockenperiode und das Versanden des Aquifers im Bereich der Wasserentnahme könnten hierzu beigetragen haben. Der Anschluss des Clubheims des Sportclub Hoppetenzell scheide jedoch als Ursache aus.

Um für die Gehöfte jedoch baldmöglichst eine kontinuierlich geleichbleibende Trinkwasserqualität bereitstellen zu können, ist der Anschluss an das Versorgungsnetz geplant. Hierbei wird auch am Schützenhaus und beim FC Zoznegg angeschlossen werden. Die Planzeichnung wurde gemeinsam mit einer Kostenkalkulation in Höhe von rund 150 000 Euro an das Regierungspräsidium nach Freiburg gesandt.

Für die Druckerhöhung werden zwei Pumpen benötigt. Diese alleine kosten rund 60 000 Euro. Bürgermeister Manfred Jüppner hofft auf eine Bezuschussung in Höhe von rund 80 Prozent. Die Stadtwerke würden die ingenieurmäßige Betreuung der Baumaßnahme übernehmen. Die Nachfrage aus dem Rat, wann denn mit dem Bau der Leitung begonnen werde, beantwortete Jüppner mit der vermutlichen Zusage des Zuschusses im Frühsommer. Bis dahin müssen sich die Bewohner der Höfe noch gedulden. Der Einbau von neuen Ventilen habe bereits eine gewisse Verbesserung gebracht, so Jüppner. Der alte Brunnen solle dann zur Sicherung des Löschwasservorrates für die Geigeshöfe dienen.