Auch in diesem Jahr feierten die Besucher aus Nah und Fern bei der Zoznegger Alpenparty „eine friedliche und ausgelassene Dirndl und Lederhosenparty zum Festbeginn am Samstagabend“, wie Vorstand Rolf Futterknecht betonte. Vorab eröffnete Bürgermeister Manfred Jüppner im Karohemd das Fest beim Faßanstich mit zwei sicheren Schlägen.

Sofort wurden dann wie gewohnt die ersten Maß Bier direkt dort gezapft und in die Reihen verteilt, während der Musikverein Zell am Andelsbach die Besucher mit Blasmusik und guter Laune bis zum Beginn der Partynacht in Dirndl und Lederhose unterhielt. Ganz besonders beliebt waren bei den Besuchern wieder einmal die gegrillten Haxen, die in großen Mengen von den Bedienungen zu den Tischen in der Halle getragen wurden.

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Da kann München nicht mithalten

Die Partyband Albsound übernahm dann das Kommando in der voll besetzten Weiherbachhalle und sorgte mit aktuellen Hits und Stimmungsmusik für ausgelassene Besucher. Viele erklärten feiernd und schunkelnd Tische und Bänke zur Partymeile. Einer von ihnen war der Gallmannsweiler Manfred Wittig, der immer wieder gerne zu diesem Abend kommt. „Da kann München nicht mithalten“, so sein Fazit über den Abend, der nach seinem Empfinden „Generationen verbunden hat“.

Bei der Alpenparty sind nicht nur die herzhaften Dinge gefragt. Ein Stück Torte, war eine willkommene Ergänzung am Sonntagnachmittag. Inge Futterknecht und Martha Brandt kennen die Vorlieben der Gäste.
Bei der Alpenparty sind nicht nur die herzhaften Dinge gefragt. Ein Stück Torte, war eine willkommene Ergänzung am Sonntagnachmittag. Inge Futterknecht und Martha Brandt kennen die Vorlieben der Gäste. | Bild: Doris Eichkorn

Am Sonntag ging es dann um 11.30 Uhr mit dem Frühschoppen los, den das Mühlbachquintett mit seiner Musik im Oberkrainerstil musikalisch gestaltete.

Das Oldtimertreffen am Sonntag bedarf der Vorbereitung und Koordination und ist Jahr für Jahr bei gutem Wetter ein Magnet für Alt und Jung. Neben einer großen Anzahl von Schleppern waren in diesem Jahr auch einige Autos mit von der Partie.
Das Oldtimertreffen am Sonntag bedarf der Vorbereitung und Koordination und ist Jahr für Jahr bei gutem Wetter ein Magnet für Alt und Jung. Neben einer großen Anzahl von Schleppern waren in diesem Jahr auch einige Autos mit von der Partie. | Bild: Doris Eichkorn

Auch hier gab es wieder allerlei herzhafte Köstlichkeiten, die die Besucher Jahr für Jahr zum Mittagstisch locken. Anschließend stand eine große Auswahl an Kuchen und Torten zur Verfügung. Es trat auch noch die Musikkapelle Wasser aus der benachbarten Gemeinde Sauldorf auf.

Das Mühlbachquintett, eine überregionale Oberkrainergruppe.
Das Mühlbachquintett, eine überregionale Oberkrainergruppe. | Bild: Doris Eichkorn

Der Musikverein Zoznegg und der Förderverein des Musikvereins arbeiteten Hand in Hand, um das Fest vorzubereiten. Viele Helfer verwandelten mit viel Herzblut und Dekorationen die schlichte Weiherbachhalle in einen Veranstaltungsort im Oktoberfeststil. Dazu hingen sie zum Beispiel meterlange Girlanden und Wimpelketten auf.

Am Sonntag nutzten viele Besucher die Möglichkeit, zur Mittagszeit in Zoznegg dem Mühlbachquintett zu lauschen. Ein in der Region sehr bekannter Musiker ist Teil dieser Besetzung, Harald Benkler, aus Frickenweiler sorgte an der Gitarre und mit Gesang ebenfalls für Schwung im Oberkrainerstil.
Am Sonntag nutzten viele Besucher die Möglichkeit, zur Mittagszeit in Zoznegg dem Mühlbachquintett zu lauschen. Ein in der Region sehr bekannter Musiker ist Teil dieser Besetzung, Harald Benkler, aus Frickenweiler sorgte an der Gitarre und mit Gesang ebenfalls für Schwung im Oberkrainerstil. | Bild: Doris Eichkorn

Außerdem musste der Hallenboden mit einem Schutzboden gesichert werden. Dieser besteht aus zwei separaten Schichten. Sie leisteten aber nicht nur diese Vorarbeit, sondern waren auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen dem Ende der Partynacht und dem Beginn des Festsonntags im Einsatz. Hier sind nicht selten auch die Partner und weitere Familienangehörigen der Musiker gefordert.

Wer noch ein STO-Kennzeichen führt, der beweist ganz sicher, dass er den Titel eines Oldtimers ohne Mühe erlangt hat. Denn den Altkreis Stockach gibt es seit seiner Auflösung im Zuge der Kreisreform seit dem 1. Januar 1973 nicht mehr.
Wer noch ein STO-Kennzeichen führt, der beweist ganz sicher, dass er den Titel eines Oldtimers ohne Mühe erlangt hat. Denn den Altkreis Stockach gibt es seit seiner Auflösung im Zuge der Kreisreform seit dem 1. Januar 1973 nicht mehr. | Bild: Doris Eichkorn

Auch das Oldtimertreffen am Sonntag bedarf der Vorbereitung und Koordination und ist Jahr für Jahr bei gutem Wetter ein Magnet für Alt und Jung. So auch dieses Mal. Neben einer großen Anzahl von Schleppern waren in diesem Jahr auch einige Autos mit von der Partie. Erinnerungen wurden geweckt, wie einst mit den alten Glühkopfschleppern auf den Feldern gearbeitet wurde. Manche Fahrzeugbesitzer unterhielten sich am Rande der Ausstellung angeregt.