Mit Sonja Futterknecht ist eine junge und engagierte Frau im Gemeinderat, die den Blickwinkel auf den einen oder anderen Tagesordnungspunkt vielleicht etwas anders werfen wird.

Die gelernte Softwareingenieurin ist 27 Jahre alt. Nachdem für sie der Entschluss gefallen war, den Lebensmittelpunkt in ihrer Heimatgemeinde beizubehalten und dies gemeinsam mit ihrem Freund mit dem Bau eines Hauses zu besiegeln, hat sie auch den Entschluss gefasst, für den Gemeinderat zu kandidieren.

„Mir ist es wichtig, die Geschicke der Gemeinde in der ich wohne auch mitzubestimmen und diese attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt sie. So sei es ihr wichtig, dass die Gemeinde beispielsweise bezüglich des öffentlichen Personennahverkehrs gut verbunden sei, auch die öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde sieht sie als sehr wichtig an.

„Ich habe gelernt, dass hinter den öffentlichen Gemeinderatssitzungen noch viel mehr passiert. Ortsbegehungen, nicht-öffentliche Dikussionen und vieles mehr machen die Arbeit im Gremium spannend“, findet sie. Auch wenn sich die Räte nicht immer einig seien, so suche man doch in den Diskussionen stets die beste Lösung für die Gemeinde und die Bürger und genau diese Arbeit mache ihr Spaß. „Auch wenn man nicht einer Meinung ist, kann man vieles anders nachvollziehen und Entscheidungen mittragen“, so Futterknecht.

Vereine halten eine Gemeinde zusammen

Sie selbst ist auch aktives Mitglied beim Musikverein Mühlingen. Beim Akkordeonorchester Zoznegg leitete sie sieben Jahre lang das Jugendorchester. Genau aus diesem Vereinsleben heraus möchte sie mit ihrer Arbeit die Möglichkeit nutzen, die Mühlinger Vereinswelt zu unterstützen. „Ich finde es super, dass es so viele Vereine gibt. Ganz gleich ob Fußball-, Wanderverein, Kirchenchor. Die Vereine geben den Menschen die Möglichkeit, sich zu treffen und gemeinsame Interessen zu verfolgen. Und genau das hält eine Gemeinde zusammen und lebendig“, ist Sonja Futterknecht fest überzeugt.