Christoph Auer ist neu im Mühlinger Gemeinderat. Allerdings sind ihm das Gremium und dessen Arbeit nicht gänzlich neu, denn sein Vater Heinz gehörte diesem ebenso wie nun er über lange Jahre als gewähltes Mitglied an.

Wenn Christoph Auer an die Phase zurückdenkt, in der er seine Kandidatur öffentlich gemacht hat, so spricht er über viel Zuspruch aus allen Altersgruppen. Der junge Landwirt, der gemeinsam mit seinen Eltern einen Betrieb mit Schweinemast, Ackerbau und Biogas im Ortsteil Zoznegg führt, möchte in seiner Heimatgemeinde viele Themen beackern.

Seit 2015 Vorsitzender der Jungen Union in Mühlingen

Als CDU-ler ist ihm auch der politische Nachwuchs und die Arbeit mit diesem wichtig. So ist er bereits seit dem Jahr 2015 Vorsitzender der Jungen Union in Mühlingen. Immer wieder – wie zuletzt am Birkenfest in der Gemeinde – versucht er mit seinen jungen Mitstreitern noch mehr junge Leute für die politische Arbeit zu begeistern. Er möchte die Themen aller Generationen vertreten und hofft darauf, dass diese auch an ihn herangetragen werden.

Die Entscheidungen, die er künftig in seiner Arbeit als Rat treffen wird, möchte er „stets mit einem gewissen Weitblick und nicht beeinflusst von kurzlebigen populistischen Strömungen“ treffen, so Auer. Er kennt die Diskussionen über die Arbeit des Rates und Wünsche von Vereinen in vielfältigster Weise, denn als junger Mensch lernte er bereits die Vereinswelt kennen. Er spielte lange Jahre Trompete im Musikverein seiner Heimatgemeinde. Da gab es immer wieder Gespräche über Dinge, die das Dorf, die Gemeinde und deren Einwohner bewegten. Er erlebte den Abriss der bisherigen Turn- und Festhalle und deren Neubau als Vereinsmitglied.

Er kennt beide Seiten in den Diskussionen

So kennt er beide Seiten in den Diskussionen, wenn es um Vereinszuschüsse geht, wie bei der Beschaffung eines Schutzbodens für die Halle oder den Schutz des von der Gesamtheit aller Einwohner zur Verfügung gestellten Eigentums – nämlich den Boden einer Turn- und Festhalle.