Warum? Weil die Gemeindeverordnung Notfälle wie die derzeitige Situation nicht berücksichtige und wichtige Entscheidungen getroffen werden müssten, erklärte Bürgermeister Manfred Jüppner auf SÜDKURIER-Nachfrage. „Der Bürgermeister kann nicht einfach Entscheidungen treffen“, sagte er. Eilentscheidungen seien begrenzt. Deshalb soll es in der Sitzung neben anderen Themen um eine Kompetenzübertragung an den Bürgermeister gehen, „soweit dies rechtlich möglich ist“. Hinzu komme: „Alles, was aufgeschoben wird, kommt später geballt.“ Die Gemeinde wolle deshalb so viel wie möglich abräumen.

Der Landtag und der Bundestag würden auch unter Sicherheitsvorkehrungen tagen, ergänzt Jüppner. Er betont, dass die Sitzung unter allen vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen stattfinden werde. Alle Teilnehmer, auch die Bürger, werden in einem Mindestabstand von 1,5 Metern sitzen. Er bittet alle, die in einem Risikogebiet waren oder sich krank fühlen, nicht zu kommen.

Laut der Tagesordnung geht es neben dem Thema Entscheidungskompetenzen für den Bürgermeister unter anderem auch um verschiedene Baugesuche, Vorschläge für die Flurneuordnung und den Dienstleitsungsvertrag zur Wasserversorgung.

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