Die Jugendarbeit war zentrales Thema der Hauptversammlung des FC Zoznegg, aber auch in der vorangegangenen Sitzung der Jugend. Hier traf sich eine sehr überschaubare Anzahl von interessierten Eltern, die sich die Berichte des Vorstandes Jugend des FC Zoznegg Alexander Krebs oder auch von Ewald Schelling anhörten. Krebs und Schelling sind für den FC in der gemeinsamen Jugendarbeit mit dem VfR Stockach, der FSG Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell und dem eigenen SG Partner im Erwachsenenbereich dem SV Winterspüren aktiv.

Neues Jugendkonzept vorgestellt

Schelling stellte den Anwesenden das neue Jugendkonzept vor, das neben Grundsätzen und Zielen auch gesellschaftliche Werte nicht außer acht lässt. Er selbst als Vater von zwei Kindern weiß, wie der Umgang der Jugend untereinander ist und wie Eltern oftmals auf den Sport und ihren eigenen Sprößling sehen. Die Elternbrille, die jedoch gänzlich nur den Erfolg im Auge habe, sei die falsche, so Schelling. „Wir müssen es schaffen, dass die Kinder lebenslange Freude am Fußball erleben können. Hierzu gehören aber auch Misserfolge. Wer sein Kind nur an das Gewinnen und Erfolge gewöhnen möchte, der leistet keinen positiven Beitrag zu seiner Persönlichkeitsentwicklung“, sagte er.

Auch Misserfolge gehören dazu

Schelling freut sich zwar mit der Mannschaft und jedem Kind ebenso wie die Eltern, er betrachtet jedoch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung, die nur noch Spaß ohne Misserfolg und Einsatz haben möchte, als kritisch. Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit all dies soll mit den Kindern spielerisch gelernt werden und soll später den Verein stützen. Auch weniger sportlich talentierte Mannschaftskameraden brauche der Verein, denn auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Spielbetrieb hat ein ehemaliger Spieler mit Teamgeist noch Sinn für seinen Verein. Er wird dann vielleicht andere Funktionen im organisatorischen Bereich des Vereins übernehmen.

Um in naher Zukunft noch mehr gemeinsamen Spaß zu haben, soll eine BMX-Bahn direkt beim Sportgelände gebaut werden. Auf dieser können dann die Sprößlinge ihre Runden drehen.